Ausweitung der Kampfzone

 Frankreich 1999

Extension du domain de la lutte

Drama 120 min.
film.at poster

Im Gegensatz zu Raphael, der von einer großen Zukunft als Programmierer träumt, hat, kommt "dem Helden" das Leben nur sinnlos vor.

Daß das Leben hart ist und endlos Niederlagen bereithält, ist für unseren
Helden keine Neuigkeit. Er zeigt kein Interesse daran, den Dingen auf den
Grund zu gehen - beobachten, sezieren - das ja. Er weiß, was ihn erwartet:
nichts. Seitdem seine Beziehung mit Veronique gescheitert ist, hat für ihn
alles seine Farbe verloren. Und er seinen Ehrgeiz.
Eines Tages sieht er sich gezwungen, gemeinsam mit seinem ebenso erotomanischen
wie verklemmten Kollegen Raphaël eine Dienstreise nach
Südfrankreich anzutreten, um dort die Anwendung einer neuen Computer-Software
zu unterrichten. Ihm scheint dieses Unternehmen genauso sinnlos
wie das unberechenbare Umhersausen einer Kugel in einem Flipper-Automaten...

Raphaël träumt vom Glück in der Liebe, auch wenn man sich fragen muß,
woher er diese Hoffnung nimmt. Er ist davon überzeugt, daß sich eines
Tages die Dinge zum Guten wenden werden. Auch glaubt er, daß sie beide
der glücklichen Minderheit von Programmierern angehören, die zu den
Besten auf ihrem Gebiet zählen. Was für eine Fehleinschätzung! Am Weih-nachtsabend,
in einer Diskothek, drückt ihm unser Held ein Messer in die
Hand . . .

Berlinale 2000

The fact that life is hard and has nothing in store for one other than an end-less
series of defeats comes as no surprise to our hero. He has no inclination
to get to the bottom of things. Observation, dissection - yes - but analysis?
No. He knows exactly what to expect: nothing. Ever since he broke up with
Véronique everything in life has paled into insignificance.
Moreover, he's lost all sense of ambition.
One day, he finds himself forced to accompany Raphaël, a similarly sex-obsessed
yet inhibited colleague, on a business trip to the south of France.
They are to advise a client in the application of some new computer soft-ware.
The whole endeavour appears to our hero to be as senseless as a ball
randomly ricocheting around a pinball machine . . .
Raphaël, on the other hand, dreams of being in love and happy - although
one has to wonder where he gets his inspiration. He is convinced that, one
day, things will change for the better. He also believes that he and our hero
belong to a small minority of programmers who can pride themselves on
being the best in their particular field. How wrong can you be! At a disco on
Christmas Eve our hero presses a knife into Raphaël's hand...

Berlinale 2000

Details

Philippe Harel, José Garcia, Catherine Mouchet, Cécile Reigher, Philippe Agael, Marie Charlotte Leclaire, Alain Guillo, Yvan Garouel, Christophe Rossignon, Nicolas Simon, Philippe Staw, Philippe Bianco
Philippe Harel
Gilles Henry
Philippe Harel, Michel Houellebecq

Kritiken

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