Aviyas Sommer

 Israel 1988

Ha-Kayitz Shel Aviya

Drama, Biografie 95 min.
7.10
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In den Sommerferien 1951, kurz nach der Gründung Israels, besucht die zehnjährige Aviya ihre depressive Mutter Henya in einem kleinen Dorf bei Tel Aviv.

THE SUMMER OF AVIYA basiert auf Erlebnissen der Hauptdarstellerin Gila Almagor. In den Sommerferien 1951, kurz nach der Gründung Israels, besucht die zehnjährige Aviya ihre depressive Mutter Henya in einem kleinen Dorf bei Tel Aviv. Henya hat im Zweiten Weltkrieg in einem KZ die Shoah überlebt und ist nach der Befreiung nach Israel emigriert. Ihre Vergangenheit kann sie, gerade erst aus einer psychiatrischen Anstalt entlassen, noch immer nicht verarbeiten. Die quälenden Erinnerungen an das Lager haben die Mutter unfähig gemacht, ein normales Leben zu führen. Auch Aviya leidet unter der grausamen Vergangenheit. Ihr Vater hat den Krieg nicht überlebt. Mutter und Tochter stoßen in dem kleinen Dorf auf das Unverständnis der Einheimischen, werden verspottet. Ende der 1980er-Jahre wendet sich der israelische Film zunehmend den traumatischen Auswirkungen des Holocaust auf die erste und zweite Generation der Überlebenden zu. Exemplarisch dafür ist neben THE SUMMER OF AVIYA auch UNDER THE DOMIN TREE, beides Verfilmungen von Romanen von Gila Almagor, Aufarbeitungen einer schwierigen Kindheit.

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Gila Almagor, Kaipo Cohen, Eli Cohen, Marina Rossetti, Avital Dicker, Dina Avrech, Ya'ackov Ayali, u.a.
Eli Cohen
Gila Almagor, Haim Bouzaglo, Eli Cohen

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