B. Monkey

 USA/GB/I 1998
Thriller 94 min.
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Gewalttätig, verzweifelt, maßlos. Eine Mischung aus Streunerin und furchtloser Draufgängerin - das ist Beatrice: Eine Kriminelle, die unter ihresgleichen als B. Monkey bekannt ist.

Gewalttätig, verzweifelt, maßlos. Eine Mischung aus Streunerin und furchtloser Draufgängerin - das ist Beatrice (Asia Argento), eine Kriminelle, die unter ihresgleichen als B. Monkey bekannt ist.

Doch Beatrice will keine krummen Dinger mehr drehen. Sie ist fest nentschlossen, ein neues Leben zu beginnen. Schuld an B.'s Sinneswandel ist der stille Lehrer Alan (Jared Harris), der erste Mann in ihrem Leben, der weder Junkie noch kriminell ist.

Doch manchmal glaubt B., am ehrbaren Leben ersticken zu müssen - ein letztes Mal high sein, einen letzten Einbruch aushecken... Ihre zwielichtigen Freunde aus der Vergangenheit machen ihr den Ausstieg auch nicht leichter. Denn Paul (Rupert Everett), ein ehemaliger Eton-Schüler, der sein Familienvermögen durch Drogenkonsum verpulvert hat und Bruno (Jonathan Rhys Meyers), B.s unberechenbares Alter ego, stecken in Schwierigkeiten...

Unter der Regie von Michael Radford ("Il Postino") entstand eine bewegende Story um eine aufregende Liebe zwischen einem verträumten Lehrer und einer verführerischen Kriminellen in den dunklen Straßen Londons. In den Hauptrollen spielen Asia Argento ("Das Phantom der Oper"), Rupert Everett ("Die Hochzeit meines besten Freundes"), Jared Harris ("Lost in Space") und Jonathan Rhys Meyers ("Velvet Goldmine").

Details

Asia Argento, Jared Harris, Rupert Everett, Jonathan Rhys-Meyers, Tim Woodward, Ian Hart, Bryan Pringle
Michael Radford
Jennie Musket
Andrew Davies, Chloe King

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Schwerer Ausstieg
    Was für ein Abstieg nach ‘Il postino‘. Vielleicht wollte Michael Radford hier mal ganz was anderes machen. Der brave Lehrer Alan (Jared Harris) verliebt sich in die Titelheldin Beatrice (Asia Argento), eine Juwelendiebin. Es beginnt eine Großstadtromanze. Alan ist so verklemmt, dass er erst mal nicht kann. Das turnt Beatrice aber weiterhin an. Sie will aus dem Gangstertrio mit Bruno (Jonathan Rhys Meyers) und Paul (Rupert Everett) aussteigen. Man merkt bald, dass beide in recht unterschiedlichen Welten beheimatet sind. . Die intellektuellen Unterschiede zwischen den Liebenden werden durch Sex überbrückt. Es geht aber nicht ganz ohne Streit weiter.
    Alan macht bei einem Autoklau auf den weißen Klippen von Dover notgedrungen mit. Dafür regelt sie mit Bruno nach dem Gesetz der Straße einen Disziplinarfall für ihn. Alan lässt sich in die Einsamkeit der Waliser Berge versetzen. Es gilt Sippenhaftung. Weil Paul seine Schulden nicht bezahlt, tauchen Geldeintreiber bei Alan und Beatrice auf. Kurz aber eindrucksvoll Ian Hart und Eddie Marsan.
    Der Film zeigt, wie schwer es ist, aus dem Milieu auszusteigen. Gegen Ende wird es ein echter Krimi mit abwechslungsreichen Schießereien. Bruno hat hier einen eindrucksvollen Auftritt. Selbst in Beatrice verliebt (sie liebt ihn nur wie einen Bruder) überlegt er, sie zu erschießen…Hier kommt Spannung auf, bevor sich alles wieder etabliert. Beatrice und Alan sind auf dem Cricket Platz und sie wundert sich über ihr Happy End ‘hier am Arsch der Welt‘.
    Mittelprächtige Unterhaltung. Der Titel weist irgendwie auf ein B-Movie hin. Stimmt.