Babettes Fest

 DK 1987

Babettes gæstebud

Drama, Romanze, Musikfilm / Musical 102 min.
7.90
film.at poster

"Babettes Fest" gewann 1988 neben anderen großen Auszeichnungen den Oscar als bester ausländischer Film.

Um 1870 leben in einem kargen norddänischen Fischerstädtchen die beiden bildschönen, strenggläubigen Schwestern Martina und Philippa - alleine, denn ihre Verehrer weisen sie aus Glaubensgründen ab. Stattdessen nehmen sie eines Tages die französische Köchin Babette in ihrem Haus auf. Als diese in der Lotterie gewinnt, bewirtet sie die pietistischen Bewohner des kleinen Dörfchens mit einem unvergesslichen Mahl.

Details

Birgitte Federspiel, Bodil Kjer, Jarl Kulle, Jean-Philippe Lafont, Bibi Andersson, u.a.
Gabriel Axel
Per Nørgaard
Henning Kristiansen
Gabriel Axel

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Lucullus kontra Calvin
    Als der Film in den achtziger Jahren die literarische Hinterlassenschaft von Tanja Blixen entdeckte, war auch ’Babette’ dabei. Abgesehen vom ’Grossen Fressen’ ist das wohl einer der ersten Filme, der das Essen und die Zubereitung köstlicher Speisen thematisiert hat. Obwohl in wunderschöne Bilder gefasst, wirken einige Passagen etwas angestaubt. Die historische Vorgeschichte wie es Babette in den Norden verschlägt, bildet einen stimmungsvollen Rahmen. Der Charme des Films, der immer noch seine Wirkung hat, besteht aus dem Aufeinandertreffen von sinnen- und lustfeindlicher, puritanischer Lebensweise, die jeglichen Genuss verbietet und der Darbietung der köstlichsten Speisen, der französische Küche. Bei den Dörflern ist die höchste Tugend der Verzicht und alles Streben richtet sich nach dem Jenseits. Es wird nicht übertrieben, Mimik ist angesagt, leise Zeichen werden gesetzt. Alles Stoff für die Augen! Und dazu begleitet uns Blixens Kommentar aus dem Off. Gleichzeitig ist es aber auch noch ein Appell an den hedonistischen Genuss, der durch Großzügigkeit erst richtig zum Tragen kommt.