Später Frühling

 J 1949

Banshun

Drama 108 min.
8.30
film.at poster

Auftakt zu Ozus majestätischem Spätwerk und Wieder­vereinigung mit Koautor Noda Kôgo.

Vollendete Harmonie auch in der Konstruktion des Films: Aussparung dessen, was gemeinhin für Melodrama sorgt, stattdessen unauffällig virtuose Handhabung ­ mini­malster Mittel. Kontemplatives An- und Abschwellen der Szenenfolgen, gefüllt mit Schmerz und Schönheit des Lebens. Ein ­Witwer beschließt, dass es an der Zeit ist, seine älter werdende Tochter zu verheiraten. Behutsam ermutigt er sie, zu gehen, ohne ihre Gefühle zu verletzen. In einem der erhabensten Enden der Filmgeschichte bleibt er alleine zurück. Die Folgenschwere des Einschnitts, ausgedrückt in wenigen Bildern: sorgfältiges Schälen einer Nashi-Frucht. Senken des väterlichen Haupts. Bild des Meeres. Japanisches Schriftzeichen für Ende. Ein grenzenloses Meisterwerk. (C.H. / Filmmuseum)

Details

Ryû Chishû, Hara Setsuko, Tsukioka Yumeji, Sugimura Haruko, Aoki Hôhi
Ozu Yasujirô
Itô Senji
Atsuta Yûharu
Ozu Yasujirô, Noda Kôgo

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