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Belarmino Fragoso (1931-82) war ein Federgewichtler auf dem Weg nach Europa. Leben allerdings konnte er vom Boxen kaum: Sein Grundauskommen hatte er als Kolorist von Bildern. Fragoso spielt sich selbst in BELARMINO; genauer gesagt: Er gibt jenen Belarmino, den Fernando Lopes - zu Recht, wie die Dekaden zeigten - für zeitgültig hielt. Der Film ist ein Gewebe aus Beobachtungen, Szenenskizzen; die Geschichte von einem Betrug und zwei verlorenen Kämpfen nicht mehr als ein Vorwand, um das Estade-Novo-Lissabon mit seinen allseitig sichtbaren Widersprüchen zu zeigen. Ein zentrales Werk des 1960er-Jahre-Kinos, das außerhalb Portugals jedoch kaum bekannt ist.

IMDb: 7.8

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  • Regie:Fernando Lopes

  • Kamera:Augusto Cabrita

  • Autor:Fernando Lopes

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