Björk Retrospective

 Edinburgh Film Festival London Weekend Television One Little Indian (Jay Barbour) Dieses Programm wurde kuratiert und erstmals präsentiert als Teil von Mirrorball 2000
Independent 
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Björk arbeitet seit jeher mit
den talentiertesten und originellsten Regisseuren, wenn sie Musikvideos
macht. Dieses Programm präsentiert einige der Höhepunkt
ihrer Solo-Karriere – darunter die lesbische Roboter-Romanze
«All Is Full of Love» inszeniert vom britischen Promotion-Wunderkind
Chris Cunningham, «It's Oh So Quiet» (Spike Jonzes Hommage
an Stanley Donen und Vincente Minnelli) und alle Videos, die Björk
mit Michel Gondry gedreht hat; dazu kommen Konzertmitschnitte und
Interviews. (David Smith, Edinburgh International Film Festival 2000,
Katalog)

Treffend und schlicht Debut taufte Björk 1993 ihr solistisches
Erstlingswerk. Zwar hatte Björk schon Ende der 80er Jahre mit
den Sugarcubes internationale Beachtung gefunden, doch der Erfolg
des Soloauftakts stellte alles Bisherige in den Schatten. Mit ihren
ungewohnten, elektronisch begleiteten Balladen wie «Human Behaviour»
oder «Venus as a Boy» wurde sie schnell eine der
bekanntesten Pop-Ikonen der 90er.
Obwohl Björk mit Post (1995), Telegram (1996) und
Homogenic (1997) nur vier Alben veröffentlicht hat, übersteigt
die Zahl der Singles, Videos und Remixes jede noch so ausgeprägte
Sammelleidenschaft. So erschienen von «Hyperballad» fünfzehn
verschiedene Maxi-Singles – alle mit unterschiedlichen Remixes,
Bonus-Tracks und Hüllen versehen. Björks Solo-Stücke
entstehen vor dem Hintergrund der Londoner Club- und Dance-Szene.
Die Künstlerin arbeitet eng mit DJs und Musikern der Elektroszene
zusammen und versucht, hier neue Wege zu gehen. Waren Debut
und Post noch leicht tanzbar und voller eingängiger Melodien,
ist Homogenic deutlich sphärischer, stärker von ihrer
experimentellen musikalischen Handschrift geprägt. (Alexander
Happe)

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