Black Gold

 GB, USA 2006
Dokumentation 78 min.
7.20
film.at poster

Die besten Idee altern nicht: Die beiden Filmemacher zeichnen (frei nach Luc Moullet) den Weg eines Cafés von der Plantage in Äthiopien bis in ihr Häferl nach.

Details

Nick Francis, Marc Francis

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Grauer Sand
    So einfallslos wie der Titel ist auch der ganze Film. Ein mehr oder weniger sinnfreies Wüstenspektakel, in dem sich mehrere Scheichs bekriegen. Sie tauschen Söhne als Geiseln aus, die teils getötet werden, verheiraten eine Tochter mit einem der Söhne und locken sich ständig in einen Hinterhalt. Man ahnt, dass es wohl um Öl geht und prompt sitzt der Held und weise Oberscheich (Antonio Banderas) am Ende im Aufsichtsrat von Texan Oil. Zuvor ist er wie ein gezähmter Tanzbär durch Zelte, Oasen und Paläste umhergezogen und hat versucht zwischen progressiven und konservativen Kollegen zu vermitteln. Wo da genau seine Linie liegt, bleibt sein Geheimnis. Die Gründe für die ausgetauschten Brüder bleiben ebenso nebulös wie der karatefreie Streifen Sand, um den es hier geht ‘Der Gelbe Gürtel‘. Dabei kommen sogar gepanzerte Fahrzeuge zum Einsatz, die aber wie die Handlung selbst Sand ins Getriebe kriegen und liegen bleiben. Selbst die eingelegte Liebesgeschichte um die liebliche Prinzessin Leyla (Freida Pinto) brennt so heiß wie ein Docht unter Wasser. Das muntere Killen in den Dünen wird noch durch zwei Wunder übertroffen: eine Unterwassersüßwasserquelle mitten im Meer und ein totgeschossener Prinz, der quicklebendig ins Leben zurückfindet.
    Sagt Leyla ‘Wir zwei sind wie Wasser und Durst: Wenn sie sich treffen, sind sie alles, allein sind sie nichts.‘ Hier gab es wohl nur Wasser oder Durst. Allein, das war nichts.