Blow Job

 USA 1963
Independent, Avantgarde, Kurzfilm 35 min.
4.90
film.at poster

Bereits das Konzept früher Warholfilme nimmt sich aus wie eine Bombe auf die Vereinigten Statuten des Guten Geschmacks.

"But it's so easy to make movies, you can just shoot and every picture comes out right", sagt Warhol in abgebrühter Unschuld - um die Kamera stumm, ohne Unterbrechung, Ausleuchtung, Schwenk und Fahrt minuten- oder auch stundenlang auf einen Schläfer, einen Essenden oder das Empire State Building zu richten, wodurch Dinge zu (seltsamen) Stars und Personen zu (unbekannten) Dingen werden. Blow Job ist ein Skandalon in Sachen verlangsamter Zeit. Nicht minder skandalös, was und was nicht zu sehen ist: halbstündig und stumm im Close-up das Gesicht eines jungen Hustlers, an dem sich - unsichtbar außerhalb des Bilds - ein Fellatio-Liebhaber zu schaffen macht. Der pornographische Streifen läuft - wenn -nur im Kopf des Zusehers ab. (Harry Tomicek)

Details

Anonymus, Willard Maas (im Off)
Andy Warhol
Andy Warhol

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