Blueprint

 D 2003
Drama, Science Fiction 108 min.
5.70
Blueprint

Die Geschichte des ersten geklonten Menschen.

Irgendwann in naher Zukunft. Siri Sellin (FRANKA POTENTE) erfährt, dass sie ein Klon ihrer Mutter, der weltberühmten Pianistin und Komponistin Iris Sellin (FRANKA POTENTE) ist. Iris ist unheilbar krank und hat den ehrgeizigen Reproduktionswissenschaftler Martin Fischer (ULRICH THOMSEN) überzeugt, mit einem Klon, ihr musikalisches Talent - und ihn als Forscher - unsterblich zu machen. Siri zerbricht fast an dem Wissen, eine Kopie ihrer Mutter zu sein, eine Blaupause, ein Blueprint. Als junge Frau flieht sie aus ihrem Leben und versucht, in der Weltabgeschiedenheit Kanadas zu sich zu finden. Dort begegnet sie Greg (HILMIR SNAER GUDNASON) und zum ersten Mal scheinen ihre Gefühle sie nicht zu täuschen. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Sie erfährt, dass Iris bald sterben wird. Siri steht vor der Entscheidung ihres Lebens...

Altersfreigabe: ab 10

Details

Franka Potente, Ulrich Thomsen, Hilmir Snær Guðnason, Katja Studt u.a.
Rolf Schübel
Claus Cornelius Fischer

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • echt schlecht
    als wir über die handlung gelesen haben, klang der film extrem spannend. es ist aber erstaunlich, WIE man einen stoff dieser art, mit solcher aktualität und brisanz so langweilig verfilmen kann. die akteure (einschließlich franka potente) wirkten alle hölzern, man konnte mit dem film nie wirklich mitleben, was ich auf die regie zurückführe (nur halbnahe kamera einstellungen, der beobachter kommt aus seiner rolle nie heraus).

    das tempo ist extrem langsam, was an sich kein fehler wäre, und durchaus positiv sein kann, doch die elends langen musikpassagen, in denen keinerlei emotionen transportiert werden langweiligen. am überzeugendsten spielten noch die kleine siri und doktor fischer.

    eine szene gegen schluss, als siri ihr erstes eigenes konzert gibt wird wirklich lächerlich. als sie aufgrund von nervosität fehler macht und wegen nasenbluten den konzertsaal verlässt, ruft das publikum nach ihrer mutter (dem piano-star). diese bierlokal-verhalten passt absolut nicht in dieses barocke ambiente und ist absolut unglaubwürdig. ein misslungener versuch die konkurrenz zwischen tochter und mutter darzustellen. alles in allem: nicht zu empfehlen! leider.

  • herausragend
    Ein Film, der Kino wieder in seine ursächliche Bestimmung führt. Unterhalten-nachdenken und die Seele berühren. Wenn dies kekonnt gelungen ist, so haben neben den hervorragenden Darstellern auch die stimmungsvolle Kameraführung und natürlich die grandiose Musik einen erheblichen Anteil daran. Nicht unerheblich beteiligt auch das brilliante Buch welches nicht unkritisch der oft dekadenten Wissenschaft gegenübersteht.
    Für alle die Kino lieben ein Meisterwerk. Leider nur wenige Kopien im Umlauf so wie bei den meisten Nicht-Mainstreamfilmen,
    GHP