Brain Dead

 USA 1990
Horror 81 min.
6.00
Brain Dead

Der Film enftührt uns in eine surrealistische Welt, in der wiraus der Sicht eines paranoiden Patienten die Geschichte verfolgt.

Dr. Rex Martin ist ein erfolgreicher Neurologe, der sich insbesondere mit Fehlern in Gehirnfunktionen auseinandersetzt, die zu mentalen Krankheiten führen. Sein Freund Jim Reston, ein erfolgreicher Geschäftsmann, bittet ihn, das Gehirn von einem paranoiden Patienten, einem vor seiner Krankheit genialen Mathematiker, zu operieren, um an dessen Informationen zu gelangen.

Als Martin jedoch die Operation durchführt, beginnt er selbst die gleichen paranoiden Visionen zu haben wie sein Patient. Er wird von derselben Figur verfolgt und seine Visionen werden immer stärker. Bald ist nicht mehr klar: Ist Martin ein Arzt, der meint, ein Patient zu sein, oder ist er ein geisteskranker Patient, der meint, ein Gehirnarzt zu sein? Martin entfernt sich immer stärker von der Wirklichkeit und versinkt immer tiefer in ein alptraumhaftes Chaos.

Details

Bill Pullman, Bill Paxton, Patricia Charbonneau, George Kennedy u.a.
Adam Simon
Peter Rotter
Rohn Schmidt
Charles Beaumont

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Hirntot
    Am Anfang gibt es zwei richtungsweisende Sätze: „Das Universum ist ein feuchter Traum“ und „In der Illusion erleben wir die Realität.“
    Wenn man das verinnerlicht und unter diesem Aspekt die Handlung verfolgt, geht man davon aus, dass sich alles nur in Gedanken, nur im Gehirn abspielt, losgelöst vom Körper. Oder vielleicht wird die Hauptfigur vom Konzern nur geträumt. Die spielt Bill Pullman recht überzeugend. Er ist verunsichert, aber auch konsequent standhaft in seiner ganzen Hilflosigkeit.
    Dabei gibt es allerdings schon reale Ausgangspunkte wie z.B. die heutzutage gängige Schönheits-OP, die hier zur Charakterverbesserung mutiert. Und Drogen sind natürlich unabdingbar. Außerdem wird eine Hälfte einer Formel gesucht, die die Welt verändern könnte.
    Dann geht es auf einen Horrortrip voller surrealer Schocker. Hier vermischen sich dann natürlich die Grenzen zwischen Vision und Realität. Besonders die realistische Operation am offenen Gehirn geht an die Grenze des Erträglichen. Es gibt klaustrophobische Situationen und Abstürze jenseits von Ort und Zeit. Am Ende wird noch die Frage aufgeworfen, ab wann der Mensch wirklich tot ist. Man sieht ein Gehirn im Glas und hört ’Ich bin tot, denke ich. - Denke ich?’ Mit diesem Hinweis auf Altvater Descartes wäre diese Frage dann auch beantwortet. Sein Alter merkt man dem Film schon an, aber als Gedankenkonstrukt nicht uninteressant.