Chernobyl Diaries

 USA 2012
Horror, Thriller 21.06.2012 ab 16 86 min.
5.00
Chernobyl Diaries

Sechs junge Urlauber geraten in der Ukraine in eine verstrahlte Geisterstadt, müssen aber bald erkennen, dass sie durchaus nicht alleine sind.

Sechs junge Urlauber wollen eine "extreme Tour" in der Ukraine erleben und fahren mit ihrem Tourguide in eine militärische Sperrzone: Die Stadt Pripyat. Hier wohnten einst die Arbeiter des Atomreaktors Tschnernobyl. Seit der Katastrophe vor über 25 Jahren ist der Ort eine Geisterstadt.

Nach einem kurzen Rundgang strandet die Gruppe und merkt bald, dass sie durchaus nicht allein ist ...

Details

Jesse McCartney, Jonathan Sadowski, Olivia Dudley
Bradley Parker
Diego Stocco
Morten Søborg
Shane Van Dyke, Carey Van Dyke
Warner Bros.
ab 16

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • zu kurz aber nett - 1
    Es ist oft schwierig Filme nachzuerzählen oder zu bewerten, die so einfach gestrickt sind wie der Film. Und das sage ich gleich zu Beginn nicht um die Leute zu erschrecken sondern einfach hinzuweisen, ja der Film ist wie „Paranormal Activity“, er ist spannend aber nicht so sehr, er hat eine Wackelkamera aber nicht so sehr, er hat die gleiche Produktion, ja das will schon was heißen, denn Geld hergeben kann jeder und er hat 'ne andere aber ähnliche Handlung.

    Nun ja, lauter Jungstars, also da ist mal CHRIS, der ist aus Amerika nach Russland gefahren und er hat eine Freundin, NATALIE. AMANDA, das 2. Mädchen ist auch auf der Reise dabei, ja Russland, Moskau, wollte ja jeder schon mal sehen, oder halt einige Leute, schließlich ist ja der kalte Krieg vorbei und nun muss man mal das Land Russland gesehen haben. Naja, einfach ein Europa Trip.

    CHRIS hat einen Bruder, PAUL, und den besucht er, der ist älter und die Eltern der beiden machen sich Sorgen um PAUL oder so. Ja egal, die buchen 'ne Reise nach Tschernobyl, um mal Abenteuer zu erleben. Was das kostet, oder was da für Gefahren sonst sind, wie viele Touristen das machen ob es offiziell ist, keine Ahnung.

    ZOE und MICHAEL aus Norwegen sind auch dabei. Und zwar bei JUR, dem Extreme Tour Reisebüro Guide, 1 Mann Betrieb, Ex Killer, Soldat, Söldner, russische Armee, 100 Kg, Muskelpaket, grimmiges Gesicht, so richtig russisch halt.

    Die Reise soll nach Prypjat gehen. Das wiederum gibt es wirklich, also die Stadt, die ist eine Geisterstadt in der Oblast Kiew. Dass ist ein Kaff in einer Region in der Ukraine, ja Oblast heißt Gegend glaube ich. 25 Gemeinden gibt es hier. Die Stadt ist deswegen berühmt weil damals der Tschernobyl Reaktor Unfall war. Am 26. April 1986 lebten hier in der Stadt 49.360 Menschen, davon 15.504 Kinder.

    Übrigens, das im Film vorkommende Riesenrad und Autoskooter was so altmodisch aussieht, gibt es wirklich, weil der Film dort gedreht worden ist. Falls mal wer hinfährt, das Ganze ist ja 'ne Geisterstadt und ein bisschen Radioaktivität ist ja auch dort. Der Schrottplatz im Film, den gab es damals wirklich, aber die Autos sind alle kaputt, weil sie zu stark kontaminiert waren.

    Die Menschen die dort wohnen sind eigentlich die letzten Einwohner, Illegale Obdachlose, sicher auch ein paar Irre, also ein paar Leute halt, und seit 2009 sind 7.500 Touristen dort, das ganze wird von der Miliz bewacht, also das ganze was man sieht ist echt dort, Plünderungen und solche Sachen hat es damals wirklich gegeben, die Bevölkerung mußte schnell damals weg.

    In 2 Wochen Schichten werden heut zu Tage Bauarbeiten am Sarkophag durchgeführt, das Ding das man über Reaktor 4 stülpte wo damals der Kern explodierte.

    Die Stadt übrigens wurde Sinnbild der Anti-Atomkraft-Bewegung und auch will man die Stadt in die Welterbeliste der UNESCO aufnehmen. 300 Jahre wird es noch dauern bis die Verstrahlung etwas nachlässt.

    So weiter zum Film, also die Typen landen also dort, sehen sich alles an, zahlen sicher Geld dafür, keiner hat Hunger muss aufs Klo oder hat Migräne, und dann in einer Wohnung passiert es, große Angst macht sich breit. Wieso? Anschauen im Film.

    Dann zurück ins Auto, so ein VW Bus, leider sind die Kabel rausgerissen. Warum? Ab ins Kino. Aber jedenfalls ist das 'ne Geisterstadt. Jetzt müssen sie in der Stadt bleiben, JURI muss dann raus, sieht zu was da los ist, und wird von wilden was weiß ich angefallen. Naja, dann stürzt PAUL raus und sucht ihn, und irgendwie wird CHRIS angefallen oder so, und dann wird er verletzt, 3 machen sich auf den Weg das Überleben zu sichern und man trifft auf Dinge die man nicht geglaubt hat oder niemals geglaubt hat und der Film wird spannend.

    es fehlt was - 2
    Naja und nach 80 Minuten ist der Film aus oder so, Der Film jedenfalls basiert auf der Geschichte The Diary of Lawson Oxford von Oren Peli, ja braucht keiner kennen aber es war mal ein Buch, immerhin.

    Was den Film nett macht sind die Aufnahmen die so wackelig sind aber nicht so arg, die so HD mäßig gefilmt wurden, die so ernst gefilmt wurden, wo Angst erzeugt werden soll, wo an oft mit Musik und guter Stimmung Grusel und Spannung erzeugte ja das ist super.

    Was mich am Film störte, man sieht oder hört nichts das zur Auflösung eines Warums beiträgt.
    Es gibt Logiklöcher, wie wilde Tiere die sonst wie überleben wenn keiner da ist.
    Es gibt irgendwas das Böse ist aber real und dazu keine Erklärung.
    Es ist nicht irgendwie zu hören warum hier mehr radioaktiv ist und wieso nicht.
    Wieso kein Funkgerät geht dann schon, und wieso kein Handy geht dann schon.

    Der Film hätte so viel Kunst ausstrahlen können hat er aber nicht. Die Idee beim finalen Twist lässt Fragen offen, Mystik und Spannung habe ich oft vermisst auch wenn hin und wieder so was aufgebaut wurde. Eine Szene beim Verstecken in einer Küche hat mich an „Jurassic Park“ erinnert, aber man erfährt nicht worum es geht, also da ist Gefahr, da passiert was, ich sage jetzt nicht was, aber keine Auflösung.

    Wie hat JURI dass die letzten 5 Jahre gemacht? Ist da nichts passiert, wieso waren damals keine wilden Hunde da, wieso hat die Miliz die Typen nicht beim Schranken Haupteingang durchgelassen, wieso mussten die durch einen Nebeneingang gehen was hat der Typ in Russisch zum Tourguide gesagt?

    Viele Fragen die offen bleiben.

    Was im Film fehlt ist Spannung, mehr Logik aber mehr Spannung vor allem, und was auch fehlt, Schauspielerische Leistung, ein starkes Drehbuch, oft wird was beredet aber nicht weiter geredet, es gibt hin und wieder da einen Streit, aber ich schätze man wollte verhindern dass Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten einfach zu sehr die Handlung übernehmen, da hat man es aber versäumt Spannung in das ganze einzubauen und auch wenn es gut ist sich nicht auf Nebenplots zu konzentrieren, ist dennoch meiner Meinung nach das Drehbuch recht schwach, auch wenn der Film als Ganzes eine recht spannende Atmosphäre hat, die er doch nicht die ganze Zeit aufrecht erhalten kann.

    Schön dass der Film keine Wackelszenen hat, und was auch interessant ist, wieso wird der Film als Found Footage Film aufgenommen? Als hätte da wer 'ne Kamera gefunden. Aber wer dreht da, ist da ein 7. Reisemitglied? Nein das ist der Kameramann von der Filmproduktion, ja das hat man meiner Meinung nach auch nicht gut gemacht, denn auch so eine Frage stellt sich, wenn keine 7. Person da ist, wieso Wackelkamera bitte?

    Wie immer gibt es Helle und dunkle Gruselszenen, oft überwiegen die Dunklen zu sehr, der Film hat stimmiges Licht eingefangen aber wirkt nicht so stimmig. Meiner Meinung nach hätte Regisseur Bradley Parker mehr draus machen können, obwohl der Film keine schlechte Idee ist nur fehlt da was, mir zu viel.

    Ich hätte gerne mehr von den mutierten Fischen in dem See gesehen und man hätte auch mehr Schockeffekte einsetzen können aber egal, 80 von 100 kriegt er knapp.