Coco Chanel & Igor Stravinsky

 F 2009
Drama, Romanze, Biografie 16.04.2010 ab 12 120 min.
6.40
Coco Chanel & Igor Stravinsky

Jan Kounen gelingt ein bildgewaltiger Film, der die Affäre von Coco und Igor in ein fesselndes Drama um Kunst und Hingabe, Macht und Eifersucht einbettet.

1913 findet in Paris die Uraufführung des Balletts "Le sacre du printemps" statt. Der Komponist Igor Stravinsky wird für seine radikalen neuen Ideen ausgepfiffen - der Abend endet in einem noch nie da gewesenen Skandal! Nur die junge Modeschöpferin Coco Chanel erkennt instinktiv, dass diese Musik ebenso revolutionär ist wie ihre Modekreationen. Coco Chanel und Igor Stravinsky - nur wenige wissen, dass die Modeschöpferin und den im Exil lebenden russischen Komponisten in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine leidenschaftliche Liebesgeschichte verband. Jan Kounen gelingt ein grandioser bildgewaltiger Film, der die Affäre von Coco und Igor in ein fesselndes Drama um Kunst und Hingabe, Macht und Eifersucht einbettet. COCO CHANEL & IGOR STRAVINSKY lief als Abschlussfilm bei den Filmfestspielen in Cannes, die Hauptrollen sind mit Chanel-Ikone Anna Mouglalis (SÜSSES GIFT) und dem dänischen Superstar Mads Mikkelsen (CASINO ROYALE) besetzt.

Details

Mads Mikkelsen, Anna Mouglalis, Elena Morozowa, Natacha Lindinger u.a.
Jan Kounen
Gabriel Yared
David Ungaro
Chris Greenhalgh
Thimfilm
ab 12

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Sexuelle Obsession
    Was nicht alles so unter ’Amour fou’ subsumiert wird!? Hier sind es zwei prominente Namen, die jeder kennt. Nur so hat man sie wohl noch nie gesehen. Seine Musik ist von der Klanggestaltung her heute immer noch gewöhnungsbedürftig - außer wenn dazu zur Ablenkung ein Ballett tanzt und mit ihrer Duftkreation (Chanel No.5) beträufeln sich immer noch ältere Damen. Beide Persönlichkeiten verbindet eine sexuelle Obsession. Die nimmt hier breiten Raum ein, bleibt aber so steril und flach, dass sie immer mehr Langeweile verbreitet. Das Ganze wirkt irgendwie lieblos unterkühlt. Nichts von Amour fou zu spüren. Die Szenenfolge hüpft ohne Überleitung von amelodischem Klaviergeklimper (das manche als ganz tolle Musik empfinden) zu Duftlaboren und dazwischen wird immer wieder von den beiden Protagonisten kraftvoller Matratzensport vorgeführt. Auch Stravinskys leidende Ehefrau, die wohl als Heimchen etwas Emotionen einbringen soll, bleibt oberflächlich und streicht seicht vorüber. Nur die einheitlich dunkle Optik ist nicht schlecht. Doch die allein macht noch lange keinen guten Film aus. Chance vertan!