Come Early Morning

USA, 2006

Drama

Min.97

Lucy ist eine Frau Mitte dreißig aus einer Kleinstadt im Süden der USA. Im Normalfall beginnt für sie der Tag damit, dass sie mit einem furchtbaren Kater aufwacht - und neben einem Mann, den sie am liebsten nicht einmal mehr ansehen möchte. Und als wäre es nicht schon genug, mit diesem täglichen Ritual fertig werden zu müssen, wird Lucy außerdem klar, dass sie sich mit ihrer Familienvergangenheit auseinandersetzen muss, und - noch wichtiger - mit der Person, zu der sie selbst in den letzten Jahren geworden ist. Angetrieben von einer nuancierten Darbietung Ashley Judds und einer effizienten Erzählweise geht es in Come Early Morning um Lebensübergänge, der Suche nach Liebe und den Lasten, die wir alle mit uns herumschleppen. Joey Lauren Adams, die hier ein Thema behandelt, mit dem sie selbst offensichtlich bestens vertraut ist, inszeniert ein Porträt einfacher Wahrheiten jenseits des archetypischen Melodrams und entgeht geschickt (und standhaft) der Gefahr, sich in den Tiefen von Sentimentalität oder Selbstzerstörung zu verlieren. Man sollte diese Art des Geschichtenerzählens zu schätzen wissen - für seine Direktheit, seine Ehrlichkeit, seine Qualitäten von Zähheit und Herzlichkeit. (Geoffrey Gilmore)

(Text: Viennale 2006)

  • Schauspieler:Ashley Judd, Jeffrey Donovan, Diane Ladd, Tim Blake Nelson, Scott Wilson, Laura Prepon

  • Regie:Joey Lauren Adams

  • Kamera:Tim Orr

  • Autor:Joey Lauren Adams

  • Musik:Alan Brewer

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