Cora Pongracz - Mut zur Hässlichkeit

A, 2013

Dokumentation

Der Versuch eines Portraits oder ganz persönliche Gedankenblitzlichter einer Freundschaft

Min.103

Mit dem Film Cora Pongracz - Mut zur Hässlichkeit zeichnet die Wiener Filmemacherin Lore Kuntner ein filmisches Porträt der Künstlerin Cora Pongracz (1943-2003). Pongracz, die zu den bedeutendsten Fotografinnen Österreichs ihrer Generation zählt, porträtierte Persönlichkeiten der Wiener Kunst-, Film- und Literaturszene der 1960er- und 1970er-Jahre.


Gespräche mit: Felix de Mendelssohn, Marisa Pongracz de Benavides, Ferdinand Schmatz, Karin Mack, Konrad Prissnitz, Edith Hueber, Rainer Strobl


"wenn nun cora pongracz in ihren serien und einzelphotos portraits komponiert hat, in denen sie sich durch die bezeichnung der ironischen selbstdarstellung einen rahmen absteckte, so fördert sie, auf ihre art exemplarisch, die veränderung des rezeptiven zuganges. sie zersplittert die in der photographie landläufig postulierten identifikatorischen bezüge mehrfach und eröffnet damit der wahrnehmung aspekte, aus denen wir schon erarbeiten müssen, ob sie mit der vorlage aus einer absicht heraus als identisch anzusehen seien oder weil unsere intension dies so wolle. kurz es sind bilder, die jedwede bezugnahme zu ihnen selbst wie zum photographierten objekt strapazieren; bilder, die, wo und weil sie konkret erscheinen, unsere aufmerksamkeit verunsichern müßten; bilder, die, so selbstverständlich wie sie wirken, unser selbstverständnis als einer konvention verdächtig machen und der unzulänglichkeit unserer interpretationsarbeit bezichtigen."

  • Regie:Lore Kuntner, Cora Pongracz

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