Cornelius Kolig. Anleitungen an die Ewigkeit oder/or Don't Fuck with Paradise

 A 2011
Dokumentation 
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Man könnte das «Paradies» von Cornelius Kolig auch von oben beleuchten. Zu sehen bekäme man dann ein organisches Gebäude-Gebilde, das eine Sixtina, einen Pantheon, Kuh- und Saustall sowie einen Rauschgarten umfasst. Sasha Pirker versucht jedoch gar nicht, einen solchen Überblick zu suggerieren. Vielmehr geht sie mitten hinein in die Details von Koligs Zusammenführung von Kunst und Leben: Während der Künstler noch im Vorspann von ersten Überlegungen zu einem «baubaren Paradies» Ende der Sechziger Jahre erzählt, gibt sie in poetischen Bildern die den Bau umgebende Atmosphäre wieder: Apfelbäume, Geäst, Rosensträucher, verfärbtes Laub, aber auch Konstruktionsteile der über Jahrzehnte gewachsenen Anlage, in der man, so die Voice-over Koligs, von «intensiven Pflanzendüften und berauschenden Sirenentönen» umgeben ist. (Christa Benzer) Dieser Film ist Teil des Special Programs Filme von Sasha Pirker

(Text: Viennale 2011)

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Sasha Pirker

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