Das Phänomen Bruno Gröning

D, A, F, Polen, 2003

Dokumentation

Ender der 40er Jahre pilgern unzählige Kranke zu Bruno Gröning - einem einfachen Zimmermann, von dem sie sich Heilung versprechen.

Im Frühjahr 1949 strömt ein Heer von Kranken und Leidenden ins westfälische Herford. Im Herbst des gleichen Jahres zieht es bis zu 30.000 Menschen täglich auf den Traberhof nach Rosenheim. Sie alle haben nur ein Ziel: Bruno Gröning.

Für viele ist er die letzte Hoffnung. Vom Krieg geschlagen, von Ärzten aufgegeben, haben diese Menschen nur einen Wunsch: Gesund zu werden - Bruno Gröning soll ihnen helfen.

"Es gibt kein Unheilbar - Gott ist der größte Arzt!", sind seine Worte. Und es geschieht wirklich: Unzählige Kranke werden gesund, Lahme können gehen, Blinde wieder sehen.

Die Ärzteschaft ist skeptisch. Ein einfacher Mann, der nur die Volksschule besucht und Zimmermann gelernt hat, kann das, was sie nicht können. Eine Medienhetze beginnt. Die Behörden verhängen ein "Heilverbot".

"Das Phänomen Bruno Gröning" zeichnet die dramatischen Ereignisse jener Zeit nach und begibt sich auf die Spuren dieses ungewöhnlichen Mannes.
Der mit großer Sorgfalt recherchierte und in neunjähriger Arbeit entstandene Film soll das Geschehen von damals wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen. Originale Film- und Tondokumente, Archivmaterial, mehr als 50 Zeitzeugeninterviews und Spielfilmszenen mit bis zu 2000 Statisten geben Einblicke in das Leben und das Wirken Bruno Grönings. Der 3-teilige Dokumentarfilm dauert knapp 5 Stunden.

Ein Film, der ausschließlich durch Spenden finanziert wurde und nur durch die größtenteils unentgeltliche Mitarbeit der Akteure und des Filmteams entstehen konnte.



Dokumentarfilm in 3 Teilen (108 min, 97 min, 90 min)

  • Schauspieler:Klaus-Dieter Fischer, Thomas Eich, Eberhard Jansen

  • Regie:Thomas Busse

  • Kamera:Gerald Schank

  • Musik:Burkhard Pesch

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