Das Babylon-Syndrom

 S 2004

Babylonsjukan

Independent 90 min.
film.at poster

Eine junge Frau lässt sich von Freunden leichtsinnig zu der Entführung eines rechten Politikers hinreißen und muss sich ausgerechnet in dieser Situation klar werden, was sie mit ihrem Leben anfangen will...

Maya (Nina Wähä), Anfang 20, hat noch keine genauen Vorstellungen vom Leben und lässt sich vom Zufall treiben. Ihr Freund Olle (Gustaf Skarsgård), bei dem sie provisorisch wohnt, weiß dagegen genau, was er will. Er bricht zu einer Indien-Reise auf, vermietet derweil seine Wohnung und schickt Maya zu seinem Freund Mattias (Kalled Mustonen), bei dem sie schlafen kann, obwohl sie ihn noch nie gesehen hat.

Zunächst erscheinen ihr Mattias und seine Freunde nur lästig. Ihr Bett steht in der schmutzigen Küche, wo sie sich ständig beobachtet und gestört fühlt. Mattias hat ständig Besuch und macht die Nacht zum Tag, während Maya tagsüber in einem Fast-Food-Restaurant arbeitet. Doch als sie Mattias näher kennen lernt, fühlt sie sich ihm nah, weil ihm ebenfalls noch nicht klar ist, wie sein Leben aussehen soll.

Auch seine Freunde werden ihr durch ihre Spontaneität bald sympathisch - mit ihnen empfindet sie den Alltag als Abenteuer. Als sie die Wahlveranstaltung eines rechtsradikalen Politikers besuchen, entschließen sie sich spontan, ihn zu entführen. Sie sind Globalisierungsgegner, keine Terroristen, und wollen sich nur einen Spaß erlauben. Doch nun fahndet die Polizei nach ihnen.

In dieser Situation verlieben sich Maya und Mattias ineinander. Während ihre Freunde nun darum bemüht sind, den Politiker wieder los zu werden, bevor die Polizei sie ausfindig macht, wird es für Maya kompliziert. Zufällig erwischt sie Mattias, wie er sich von ihrer Freundin Pållan (Paulina Hawliczek) verführen lässt, und Olle kommt überraschend von seiner Reise zurück.

Nun muss Maya zum ersten Mal eine Entscheidung treffen und sich zu dem bekennen, den sie liebt.

Details

Nina Wähä, Paulina Hawliczek, Kalled Mustonen, Mikael Wranell, Gustaf Skarsgård, u.a.
Daniel Espinosa

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • echt super
    Das Babylon-Syndrom ist echt ein super Film. Es wirkt nichts aufgesetzt, die Geschichte kommt sehr echt rüber, mitten aus dem Leben gegriffen. Ein Geheim-Tipp!!