Das verborgene Schwert

 J 2004

Kakushi ken oni no tsume

Drama, Romanze 132 min.
7.80
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Als sich ein Samurai in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in eine einfache Hausbedienstete verliebt, gerät er in Konflikt mit seinem persönlichem Ehrenkodex.

Als sich ein Samurai in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in eine einfache Hausbedienstete verliebt und zugleich einen in Ungnade gefallenen Kampfgefährten töten soll, gerät er in doppelten Konflikt zwischen Pflicht und persönlichem Ehrenkodex.

In einem prachtvoll ausgestatteten Bilderreigen beschreibt der zu den wichtigsten Regisseuren Japans gehörende Yoji Yamada die sich abzeichnende Zeitenwende in subtilen Details und Andeutungen und legt dabei besonderes Augenmerk auf das Verhältnis der Geschlechter zueinander. (Text: 3Sat)

Details

Masatoshi Nagase, Takako Matsu, Hidetaka Yoshioka, Yukiyoshi Ozawa, Tomoko Tabata, u.a.
Yôji Yamada
Yôji Yamada, Yoshitaka Asama, nach einer Kurzgeschichte von Shûhei Fujisawa

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Pilcher aus Fernost
    Die Story erinnert stark an die literarischen Ergüsse von Rosamunde Pilcher: im Japan des 19. Jahrhunderts herrschen allmächtige Clans, es gibt strenge Standesunterschiede und die Ehre des Samurai steht über allem. Da ist für die Liebe zwischen einer Hausmagd und einem Adligen kein Platz. Doch das allein wäre Regisseur Yamada zu einfach. Er fügt noch einen Bruderkampf hinzu mit Verrat und Hinterlist. Als Rahmen - und das entbehrt nicht einer gewissen Komik - dient der Gegensatz von Tradition und Fortschritt. Der Kampf mit dem Samuraischwert oder dem Gewehr. Und beides wird im finalen Showdown als Entscheidungsmittel eingesetzt. Auch andere allzu menschliche Bedürfnisse bieten Anlass für Heiterkeit. Man erfährt viel über den Alltag im alten Japan, der sich allerdings durch den fernöstlichen Charme von dem in Europa der damaligen Zeit wesentlich unterscheidet. Und wie immer bei Yamada hat der Titel eine doppelbödige Bedeutung, die erst zum Schluss erklärt wird.