De Mayerling à Sarajevo

 F 1940
Drama, Geschichtsfilm 95 min.
6.70
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Leben, Liebe und Tod des Thronfolgers Franz Ferdinand, dessen Ermordung den unmittelbare Anlass für den Ersten Weltkrieg abgab.

Auf einer Inspektionsreise durch die k.k.-Weiten lernt der fesche Thronfolger Franz Ferdinand (John Lodge) in Brünn/Brno die charmante Komtess Sophie Chotek (Edwige Feuillère) kennen - und lieben. Was daheim den alten Kaiser erzürnt, diverse Hofintrigen gebiert und so das Reich an den Rand des Untergangs treibt, aber nur fast, da die Dinge sich halt doch ­irgendwie einrenken. Wie könnte Österreich auch an der Liebe scheitern ...

Das Ende des Imperiums kam anders. Ein Detail: ­Gavre Princip wurde von zwei Darstellern gespielt - der erste musste ersetzt werden, weil er während der Produktion seine Einberufung erhielt. De Mayerling à Sarajevo wurde im Schatten des Krieges gegen die Uhr gedreht und wider die Zeit, die kommende und deren absehbare, dennoch unvorstellbare Leiden. Mit einem Stab, der sich ständig änderte, weil einer nach dem anderen ­ab­gezogen wurde. Das Resultat: ein Zeitabdruck und Meisterwerk, gerade in seiner Zerrissen- wie Unvollkommenheit. (R.H.)

(Text: filmmuseum)

Details

John Lodge, Edwige Feuillère, Jean Worms, Gabrielle Dorziat, Aimé Clariond, Jean Debucourt, Raymond Aimos
Max Ophüls
Oscar Straus
Curt Courant, Otto Heller
André-Paul Antoine, Marcelle Maurette, Jacques Natanson, Carl Zuckmayer

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