Der Mond ist aufgegangen

Tsuki wa noborinu

J, 1955

FilmDrama

Min.102

Mokichi ist der verwitwete Vater dreier Töchter, mit denen er seit dem Krieg auf dem Gelände eines Tempels lebt. Setsuko, die ­jüngste, will gemeinsam mit Shōji, einem Untermieter der Familie, ihre ältere Schwester Ayako mit einem seiner Freunde verkuppeln - was allerlei Reimerei und Reibereien mit sich bringt. Das Drehbuch zu Der Mond ist aufgegangen stammt von Ozu und wurde von ihm aus primär produktionstechnischen Gründen nie realisiert. Schließlich landete es bei seiner langjährigen Freundin Tanaka ­Kinuyo, die aus dem bei aller Kantigkeit doch leichten Trümmerfilmstoff einen Versuch über die Ruinen und Baustellen des Nachkriegsjapan machte: eine wundersam lustige, manchmal sogar drollige Komödie zwischen Nara und Tokio, Adagio und Allegro, Gestern und Heute - auf der Suche nach einem Morgen. Die Schwestern und die ihnen zugeneigten Herren sind bewusst als allegorische Figuren über die sich wandelnden sozialen Verhält­nisse angelegt. (R.H. - Filmmuseum)

IMDb: 7

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  • Schauspieler:Ryû Chishû, Yamane Hisako, Sugi Yôko, Kitahara Mie, Yasui Shōji

  • Regie:Tanaka Kinuyo

  • Kamera:Mine Shigeyoshi

  • Autor:Ozu Yasujirô, Saitô Ryôsuke

  • Musik:Saitō Takanobu

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