Der Schuh des Manitu - extra large

 D 2001
Komödie, Western ab 0 87 min.
Der Schuh des Manitu - extra large

Pünktlich zu den Sommerferien sind sie wieder zurück: Abahachi, Ranger, Winnetouch, Santa Maria, Dimitri und die unvergleichliche Uschi.

Wilder Westen, mitten im 18. Jahrhundert: Der Apachen-Häuptling Abahachi und sein Blutsbruder Ranger sind zuständig für Frieden und Gerechtigkeit. Als Abahachi bei den Schoschonen einen Kredit zur Finanzierung eines Stamm-Lokals aufnimmt, beginnen die Schwierigkeiten: Er gerät an den Gauner Santa Maria, der ihm nicht nur eine Schrottfassade andreht und mit dem geliehenen Geld durchbrennt, sondern die Blutsbrüder bei den Schoschonen auch noch anschwärzt. So kommt es dazu, dass im Land, wo die Schoschonen schön wohnen, der "Klappstuhl" ausgegraben wird...
Ein deutscher Film hat alle Rekorde gebrochen. Über 11 Millionen begeisterte Kinobesucher in nur 20 Wochen haben DER SCHUH DES MANITU zum erfolgreichsten deutschen Film der letzten 20 Jahre gemacht. Pünktlich zu den Sommerferien sind sie wieder zurück: Abahachi, Ranger, Winnetouch, Santa Maria, Dimitri und die unvergleichliche Uschi.

Details

Michael 'Bully' Herbig, Christian Tramitz, Sky du Mont, Marie Bäumer, Hilmi Sôzer, Rick Kavanian, Tim Wilde,
Michael Herbig
Ralf Wengenmayr
Stephan Schuh
Michael Herbig, Alfons Biedermann, Rick Kavanian, Klaus Clausen
Constantin Film
ab 0

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • unnötig, aber nach wie vor absolut sehenswert
    Wohl die wenigsten hätten sich letztes Jahr gedacht, dass Michael "Bully" Herbig mit dem Klamaukfilm "Der Schuh des Manitu" den erfolgreichsten deutschen Film aller Zeiten geschaffen hat und auch wenn eine Vielzahl an Kritikern den Film in seine Einzelteile zerlegt haben und ihn als bloße Aneinanderreihung von Sketches der Bully-Parade abgekanzelt haben, so stürmten trotzdem (nicht nur) Bullys-Fans die Kinos und in Österreich avancierte er sogar zum bislang meistgesehensten Film.

    "Diese Melkkuh muss man ausschlachten", dürfte sich Bully gedacht haben und gerade mal ein Jahr nachdem Abhachi & Co. im Kino für Aufsehen gesorgt
    haben, schiebt er auch schon eine XLarge-Version des Kassenknüllers nach. Mit diesem Schachzug dürfte es wohl gelingen die Zuschauerzahlen in Österreich doch noch auf über 2 Millionen zu schrauben und auch wenn diese Special Edition einigermaßen sinnlos ist, so wird man dieses Ziel vermutlich auch erreichen.

    Was ist also nun anders im Gegensatz zur ursprünglichen Version? Wer die DVD sein Eigen nennt, der kennt im Gegensatz zu den anderen Sehern 17 entfallene
    Szenen, die man aus was für Gründen auch immer nicht im Film aufgenommen hat. Keine dieser Szenen wurde nun in die XLarge-Version aufgenommen, sondern statt dessen bat Bully nochmals zum Dreh und fertigte weitere 15 Minuten an Material an. Somit beginnt der Film nicht mit dem Akt der Blutsbrüderschaft zwischen Abahachi und Ranger, sondern mit einer Vorgeschichte über Abahachis und Winnetouchs Kindheit. Und als begeisterter Fan dieses Films und einer der ihn sich im Kino vier mal angesehen hat meine ich, dass diese fünfzehn Minuten in keinster Weise den nochmaligen Besuch des Films rechtfertigen - ihn in Wahrheit sogar in seiner Qualität ein wenig schmälern.

    In Version 2002 lernt der interessierte (?) Bully Fan, Großvater Grauen Star kennen und erfährt mehr über die Entwicklung der beiden Häuptlingskinder Abahachi und Winnetouch. Mutter der beiden ist übrigens Anke Engelke. Wer den Grauen Star spielt sei hier nicht verraten, nur soviel: Bully, das ist echt peinlich. Weiter ziemlich unnötig. Wenn Abahachi von seinen Kleiderversteckspielchen mit Klein-Uschi berichtet - das war witzig, wenn man erfährt das Dimitiri mit 16 Jahren ans Ufer des Apachenstamms geschwemmt wurde - das klingt witzig, aber hat man das wirklich auch zeigen müssen? Viele Anspielungen aus dem Film werden in diesen fünfzehn Minuten tatsächlich visualisiert und man hatte offenbar das Bestreben alles zu zeigen, worüber man dann im Laufe des Films philosophiert. Einzig ein gelungener Seitenhieb auf Pierre Briece und der Kurzauftritt von Ranger sind gelungen und somit kann ich als Fazit zu dieser XLarge Version von "Der Schuh des Manitu" ziehen:

    Wer bislang noch nicht über Abahachi & Co. gelacht hat, für den bietet sich mit der X-Large Version des Lachschlagers erneut die Gelegenheit ihn sich im Kino seines Vertrauens anzusehen. Alle, die allerdings schon voriges Jahr Bullys Werk sahen und bereits die DVD ihr eigen nennen, für die lohnt sich der neuerliche Besuch nicht wirklich. Gerüchte zu folge soll die X-Large Version nicht auf DVD gepresst werden, aber stimmt der finanzielle Aspekt - und das wird er wohl - dann dürfte eigentlich nichts mehr im Wege stehen um sich die 15 zusätzlichen Minuten zu Hause auf Video anzusehen. Und jetzt heißts hoffentlich bald "Traumschiff, bitte kommen"....