Der Teufel trägt Prada

 USA 2006

The Devil Wears Prada

Tragikomödie 13.10.2006 ab 0 109 min.
6.80
Der Teufel trägt Prada

In der schwindelerregenden Mode-Welt New York Citys ist das Runway Magazine der Heilige Gral. Eine junge College-Absolventin wird Assistentin der gefürchteten Herausgeberin.

In der schwindelerregenden Mode-Welt New York Citys, wo Kleidergrösse ,xs' die neue Grösse ,s' ist und ein Tag mit schlecht liegenden Haaren das Ende der Karriere bedeuten kann, ist das Runway Magazine der Heilige Gral. Den letzten Feinschliff bekommt die einflussreiche Zeitschrift durch die feinmanikürte Hand Miranda Priestlys (Meryl Streep) - der mächtigsten Frau in der Modewelt. Runway ist eine furchteinflößende Herausforderung für jeden, der es in dieser Industrie zu etwas bringen möchte.
Um Runway zur Fashion-Bibel von New York und somit der ganzen Welt zu machen, war Miranda bereit, über Leichen zu gehen. Darunter eine lange Reihe von Assistenten, die es in ihren Augen einfach nicht brachten. Diesen Job kann kein Mensch mit einem Hauch von Selbstachtung überleben - und trotzdem ist es ein Job, für den Millionen junger Frauen in New York zur Mörderin werden würden.

Ein Job als Mirandas Assistentin könnte der frisch vom College kommenden Andy Sachs (Anne Hathaway) die Türen zu der Welt ihrer Träume öffnen. Mehr graue College-Maus als Haute Couture-Lady steht sie in der kleinen Armee weiblicher ,Clackers' bei Runway alleine da - während die superschlanken Fashion-Diven mit ihren Pfennigabsätzen durch die Hallen des Hauptquartiers der Zeitschrift in Manhattan klappern. Als Andy den Job bekommt, dämmert ihr, dass es mehr braucht als Dynamik und Dominanz, um in dieser Branche etwas zu werden. Und die wirklich letzte Prüfung steht direkt vor ihr - von Kopf bis Fuß in Prada gewandet.

KRITIK
In einer Welt in der Schein mehr zählt als Sein, wo Magazine in Hochglanz gedruckt sind und Schuhschachteln gelackt sind, in diese Welt verschlägt es die ganz und gar nicht oberflächliche Andy (Anne Hathaway). Qualitätsjournalismus möchte sie liefern, doch wie es so ist, muss sie sich ihre Brötchen als Assistentin eines "Big Boss" verdienen. Skrupellos, arrogant und mit mehr Zuneigung zu teuren Stoffen als zu Mitmenschen bzw. Mitarbeitern ausgestattet, so präsentiert sich ihre Chefin Miranda Priestly (Meryl Streep). Als Herausgeberin der gefragten Modebibel "Runway Magazine" kann sie sich solche Attitüden offenbar leisten.

In einer glatten Narration erzählt der Film den Aufstieg und (gewollten) Fall einer jungen Frau (Andy), die ihr Glück in der Modebranche versucht und erkennen muss, dass unter der perfekt aufgetragenen Schicht von Make-Up das hässliche Gesicht des neoliberalen Business lauert. Nach und nach führt uns der Film vor Augen, wie dieses Mädchen ihre Überzeugungen wie ihren schlecht sitzenden Kaufhauspullover ablegt und zu einer designergewandteten "Clacker" ohne Privatleben wird.

Doch wie in allen Geschichten, die einem erprobten Strickmuster folgen, bleibt die Moral nicht aus. Freier Wille statt Lohnversklavung, Solidarität statt Prada-Fummel und Beziehung statt Überstunden - zu dieser Entscheidung kommt Andy zuguterletzt in Paris. Also raus aus den Highheels, das Handy in einer furchtbar symbolgeladenen Handlung in den Springbrunnen geworfen und zurück nach New York, denn die Welt ist plötzlich wieder voller Erwartungen, neuen Jobs und einer alten Liebe.

Ein Film der ohne groß anzuecken das Modebusiness von seiner geschäftstüchtigen Seite zeigt und diesem den Stempel des Bösen aufdrückt. Mode für Frauen, aber nichts für kleine Mädchen. Aber immerhin ein Film der einmal mehr zum Nachdenken über "moderne" Unternehmensführung anregt. Und die Fashionvictims? Die stehen am Ende ganz schön dumm da, und das bitte auf Manolo Blahniks.
(Judith Gruber)

Details

Anne Hathaway, Meryl Streep, Adrian Grenier, Tracie Thoms u.v.a.
David Frankel
Theodore Shapiro
Florian Ballhaus
Aline Brosh McKenna
20th Century Fox
ab 0

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Buch ist egal - Film zählt-T 1
    Handlung:

    Also da ist mal ANDY, ANDREA SACHS (Anne Hathaway). Uniabsolventin. Die will Journalistin werden, und bewirbt sich bei MIRANDA PRIESTLY (Meryl Streep) als 2. Assistentin in Ihrem großen Modezeitschriftkonzern Runaway. Sie kriegt bald mit das die halbe Welt sich nach der Zeitschrift richtet. So ne Art Vogue im Film. Und ANDY ist mehr als glücklich, nicht nur weil Ihr dauernd gesagt wurde das es fast unmöglich ist einen Job zu bekommen, doch MIRANDA hat sich ANDY ausgesucht weil sie eben sehr intelligent ist und sich nicht unterkriegen lässt und sie sollte bald recht haben.

    ANDY will aber weiter, sie sieht den Job nur als Sprungbrett für andere Jobs und noch dazu hat sie 0 Ahnung von Mode. Für die perfekte Traumfrau die auch einen Freund im Film hat, ist Mode ein Pullover und ausgelatschte Mokassins. Im Büro kennt und will sie nicht so richtig wer, nicht mal Ihre nächste Ansprechpartnerin, Assistentin Nr. 1 und Schuhputzerin fast von MIRANDA. EMILY. Naja, ANDY ist den meisten zu dick, rennt herum wie ein Gorilla im Schnee, und ist einfach nicht ein Modell, und auch nicht modesüchtig wie alle anderen.

    Der Job wird aber immer mehr ein Horror und sei will schon aufgeben, aber NIGEL (Stanley Tucci), ein schwul wirkender netter Kerl, der sich um die Kleiderkammer des Konzerns kümmert wird Ihr Freund nach einiger Zeit, zumindest sieht sie ihn so, denn er hat immer einen guten Rat parat für ANDY und kleidet sie auch so, und nachdem sie so eine Metamorphose durchgemacht hat wie ¿Mrs. Undercover¿ wird sie auf einmal beachtet und der halben Belegschaft fällt das Brötchen aus dem Mäulchen.

    Doch der Job ist ein Horror, NATE Ihr Freund will das ANDY den Job aufgibt, ANDY will Ruhe vor MIRANDA, und die will wiederum immer mehr von Ihr genauso wie EMILY und bald ist ANDY ein Lakai wie alle anderen von MIRANDA. Sogar den Wunsch den neuen Harry Potter Roman Nr. 7 von der Freundin von MIRANDA zu besorgen, Frau Rowling, ist Ihr nicht unmöglich, denn MIRANDA hat einen unzufriedenen Ehemann und 2 nörgelnde Zwillingsschwester, und die wollen das unveröffentlichte Manuskript sehen.

    Doch eines Tages wird EMILY krank, die inzwischen auch die Freundin von ANDY geworden ist. Die übrigens hat sich von Kleidergröße 44 auf 34 runtergehungert. EMILY freut sich auf eine Session in Paris, will berühmt werden, und bricht sich den Fuß, nach einem Autounfall, und nun springt ANDY ein, MIRANDA hat einen neuen Liebling und ANDY einen neuen Feind.


    Ein bisschen meine Meinung und ein paar spärliche Infos über die intelligente Komödie:

    Woher kommt wohl dieser Spruch? Nun mir ist es egal, was wer trägt, egal ob er von unten oder von oben kommt, Hauptsache er ist sauber, so sagt das meine Alte immer. Also da gibt es eine Anna Wintour, die ist seit 1988 die Chefin der Amerikanischen Modezeitschrift nach der sich die ganzen Hungerladys richten. Wegen denen gibt es im Big Apple 390 Rettungseinsätze pro Jahr alleine im Bereich U ¿ Bahn, weil diese 30 Kg Gerippe so wenig fressen das sie in Größe 19 reinpassen oder so. Kenn mich aber ehrlich gesagt mit Frauenmode nicht so gut aus, ich trage selten Weiberklamotten.

    Diese gute Anna hatte eine Kollegin, Laura Weisberger, und die hat das Buch mit demselben Titel wie der Film geschrieben. Was in dem Buch steht weiß ich nicht so genau, aber es ist recht bekannt, und es wurde auch ein Film gemacht mit Meryl Streep eben und Anne Hathaway. Und gleich zu Beginn, wer ¿Brokeback Mountain¿ gesehen hat und sich noch an die eine Lureen erinnern kann, ja das ist Anne, 24 Jahre jung, Kleidergröße 44, also nichts für Modells, und einer der schärfsten und geilsten Frauen die die Filmleinwand je gesehen hat. Mal sehen wie die mit 30 aussieht, sicher wie die eigene Urgroßmutter.

    lauter Geile Frauen - Teil 2
    Sie ist übrigens 1,73 m groß, und William Shakespeare hatte eine Freundin die Anne Hathaway hieß, das hat sich wohl die MAMA von Anne auch gedacht, die ist auch Schauspielerin. Sie hat einen Bruder, wurde Nr. 85 von einer der geilsten Frauen auf der Welt 2004, und ist solo, also Los Männer ran an den Speck. So jetzt weiter, da ist auch noch Meryl Streep in den Film, braucht man nicht vorzustellen. Geburtsjahr 1949, 1,68 groß, 5 Millionen US $ Gage für den Film, und ne Menge Infos über die Frau, die jetzt egal sind, kann man eh selber nachsehen, aber die Frau ist wohl einer der besten Schauspielerinnen die je auf dieser Erde gewandelt ist.

    Meine Güte dachte ich, wie die die grausliche Chefin darstellt, so richtig, alles ist mir scheißegalmässig, einfach super, und trotzdem klug, intelligent, vielseitig, dauernd einmal dort und da, eloquent, nein einfach fantastisch, die Frau ist der Absolute Hit. Vielleicht auch mit ein Grund wieso die 35 Millionen US $ Produktion ganze 124 Mille in den Staaten eingespielt hat.

    Übrigens die ganzen geilen Klamotten für Größe 34 ¿ 36 sind übrigens alles Originaldesignerstücke von Gabbana über Prada klarerweise wo man für Schuhe schon 200 ¿ 1.000 Euro zahlt. Lustig auch bei dem Film als Andy an der Bar sitzt, wechselt Ihre Frisur von so nach so. Da sieht man es wieder, Frauen und Ihre Frisuren, da sollten die mal bei den Männern ein Vorbild nehmen, uns ist es egal wie wir frisiert sind, tja Männer sind eben was besonderes und bescheidenes und unkompliziertes.

    Fazit:

    Was man über den Film sagen kann? Nun einfach. Der Film ist anfangs wirklich stark, wenn man auf Mode und Frauenfilme steht, er ist eine Super Plattform für Frau Streep, und bietet auch einige Neuerungen, aber leider geht der spärliche Witz aus der eh fast nicht da ist. Der Film erinnert mich an ¿Prêt-à-Porter¿ der auch ungefähr so ist. Irgendwie haben mich an dem Film die Nah und Großaufnahmen von Streep geärgert, weil sie dauernd dargestellt wird als ob sie wichtig ist, man erfährt weder was über Ihr Leben, Ihre Beweggründe, Familie und sonstige Vorliegen, man weiß nichts von der Familie von Andy, eher wenig und man sieht nichts von Nate, ihren Freund, man sieht nur wenn es kriselt, wenn wer krank ist, die unerfüllbare Wunschliste von Miranda, und ein bisschen Wortwitz hier und da, auch sieht man wenig von Stanley Tucci der hier eine gute Rolle abgibt und auch viel zu wenig zu sehen ist.

    Der Film ist wie die männlichere Film und TV Version von ¿Sex and the City¿ meets ¿Friends¿, beides Serien die mir nicht gefallen, der Film den finde ich besser aber nicht perfekt. Die nette und natürliche Darstellung von Andy hat Anne gut hinbekommen, und auch so ist sie ne Augenweide, aber leider hat der Film wenig von Satire ab der 2. Filmhälfte und bald geht den vorhersehbaren streng genommen vorhersehbaren Ereignissen die Luft aus, und es bleibt wenig Platz für Überraschungen. Ich habe mich trotzdem gut amüsiert, auch wenn man Anne Hathaway nicht nackt auf 18 cm reiten sieht.

    Angeblich soll ja das Buch anders als der Film sein, der hier keine weiten Wellen schlägt wie das Buch, ist eh egal, Bücher überlasse ich meiner Alten die kennt sich mit Lesen besser aus, Männer sind eher was für Filme. Schade das der Film nach 107 Minuten aus ist und keinen richtig bleibenden Eindruck hinterlässt, außer das Grauen um die ganzen Chefs und Modedesigner, die haben alle ein verkorkstes und Drogen Leben, einfach ein Leben das nicht ganz normal sein kann. Im Film sieht man weder wem richtig essen noch kacken, keine Sozialleistungen an die hungernde Bevölkerung, nichts kritisches gegen den Irakkrieg, ja da fehlt viel, aber geile Tussis sieht man zu hauf, aber alle angezogen, Naja egal, da werde ich mal wem ein paar Fetzen vom Leibe reißen.

    79 von 100

  • Super Tragikomödie
    Also erstmal ich hab mir den Film nicht ganz angeschaut aber ich weis jetzt schon die Komödie ist echt Klasse!!!!!!!!

  • D.T.t.Prada
    der film kommt GARNICHT an das Buch heran!!!
    war zwar ganz nett, aber war keinen kinobesuch wert.
    wäre auch zu hause auf dem sofa eine nette fernsehunterhaltung gewesen.


  • war ganz okay...das buch is um meilen besser als der film aber trotzdem cool gespielt.....miranda war viel, viel netter und "höflicher" als im buch...

  • sehr witzig
    fand den film ziemlich lustig, einfache unterhaltung, war zu erwarten! hat den damen paar reihen hinter mir auch gut gefallen denke ich, zu schade, dass ich den einzigen bursch bei der großen damen-runde vom 23.10. im kino wr.neustadt net mehr als ein lächeln geschenkt hab...die frage nach einem kaffee brennt ma jetzt noch auf der zunge *shit*

  • nojo....
    war ein ganz okayer film,... die kritik in ihm lässt zu wünschen übrig. (anbiederung an die branche - was die an sponsoring bekommen haben müssen - davon könnten ganze filme finanziert werden....)

    Re:nojo....
    "ein ganz okayer film" ..... Pisa läßt grüßen!!!!!! *stöhn*

    Ich finde, es ist ein absolut netter Unterhaltungsfilm! Das Buch war ja auch kein hochgeistiger Erguß, sondern eine lustige Sonntagnachmittagslektüre. Und nicht mehr und nicht weniger darf man sich daher auch vom Film erwarten. :-)


  • Ich weiß gar nicht, was an diesem Film so furchtbar gewesen sein soll. Nette Unterhaltung und leichte Kost für einen Sonntag Nachmittag. Fand ihn recht witzig!

  • enttäuschend...
    ... wenn man das Buch vorher gelesen hat. Einige Details werden ausgelassen, manche sogar komplett anders dargestellt (Andrea's Freund heißt im Film Neil, Andrea's Abgang von Runway ist absolut unspektakulär...). Schade, denn das Buch war echt witzig

    Re:enttäuschend...
    im buch war der ausstieg doch auch unspektakulär. einmal "arschloch" und das wars. im buch kommt sie überhaupt als feigling weg - eben nicht mal zum schluß kann sie sich erwachsen artikulieren. für mich war die geschichte so fesselnd weil ich fassungslos war, was man sich alles gefallen lässt und wie leicht man da hinein schlittern kann, ansonsten war das buch eher durschnittsware. wer ein wirklich lustiges frauenbuch lesen will, dem empfehle ich die schnäppchenjägerin von sophie kinsella.