Der Wadenmesser - oder das wilde Leben des Wolfgang Mozart

 A 2004
90 min.
5.80
Der Wadenmesser - oder das wilde Leben des Wolfgang Mozart

Abseits ausgetretener Rezeptionspfade begibt sich Kurt Palm auf die Suche nach den verwischten Spuren des Genies Wolfgang Amadeus Mozart

Abseits ausgetretener Rezeptionspfade begibt sich Kurt Palm auf die Suche nach den verwischten Spuren des Genies Wolfgang Amadeus Mozart und findet einen begnadeten Fäkalkomiker, einen besessenen Spieler und einen Anarchisten, der sich am liebsten Edler von Sauschwanz nannte.

Kurt Palm wird die Zuschauer daher auf zwei Reiserouten mitnehmen, die Mozart mit seiner Familie bzw. seiner Frau gewählt hat - von seinem Geburtsort Salzburg zu seinem späteren Sterbeort Wien. Wie gewohnt wird Palm dabei eine unkonventionelle Sicht auf das Genie und den Menschen Mozart öffnen. Er hat sich in den letzten 15 Jahren intensiv mit Mozart beschäftigt, was u.a. zur Inszenierung DIE ZAUBERFLÖTE FAST FORWARD für die Szene Salzburg oder zu seinen ungewöhnlichen MOZART-KOCHTHEATER-Abenden führte. Für seinen Film DER WADENMESSER wird Palm u.a. mit einer Pferdekutsche und einem Schiff reisen und sich mit einem Heißluftballon wie einst zur Zeit Mozarts in die Lüfte erheben.

Auch musikalisch wird DER WADENMESSER neue, spannende Wege gehen und dabei vor allem drei Arten von Musik bieten: Stücke von Mozart, die neu interpretiert werden; Texte von Mozart, die von heutigen Musikern vertont werden und diverse Kompositionen, die von Chrono Popp nach Werken von Mozart neu geschrieben werden.

Details

Primarius Dr. Hans Bankl, Geneviève Geffray, Norbert Fürst, Julius Müller, Dr. Rüdiger Wolf, Professor Stefan Weber, u.
Kurt Palm
Chrono Popp, Andreas Karner, Grazer Akkordeonensemble, Georg Schulz & Mario Garzaner, Otto Lechner und Kadero Ray uvm.
Hermann Dunzendorfer
Kurt Palm
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken


  • Kurt Palm ist einpubertierender Langweiler - wenn das der Stoff sein soll, der Salzburg aufwecken soll - na dann gute Nacht !

  • Nervtötend
    Das war ja wohl mit der größte SCHROTT, den ich je gesehen habe!!!
    Kurt Palm ist eine Nervensäge ersten Ranges. Ständig läßt er sich wild gestikulierend und unerträglich überdramatisierend im Sprachstil Karl-Heinz Grassers über diverse wahllos zusammengeklaubte und nur gelegentlich amüsante Mozart-Anekdoten aus, stellt seinen ausgeprägten Hang zu Blut, Kotze, Scheiße und anderen Ekelhaftigkeiten zur Schau und will offenbar mit jeder Einstellung dem Zuschauer einprügeln, wie unglaublich originell er als Filmemacher doch ist.
    Man bekommt mozartierende Volksmusikkapellen präsentiert, darf einer Kuhschlachtung live und in Farbe mit anschließendem Zungenkochkurs beiwohnen und einen wie zum Militärbürokraten gedrillten Mediziner ertragen. Und als ob das nicht schon genug wäre, gibt es in und nach jeder dritten Szene unsägliche Animationen und eine ständig auf und ab wippende Kamera (lag lt. Kinobetreiber nicht am Projektor, sondern am Film!) als Zuckerl obendrauf.
    Danach verläßt man das Kino und fragt sich, ob das Ganze eigentlich irgendeinen wirklichen Zusammenhang mit Mozart hat oder er nur den notwendigen Aufhänger dafür bildet, eine wahre Flut von egozentrischem Schwachsinn auf die Welt loszulassen.

  • Wahnsinn ...
    dieser Palm ist genial, er macht die Sache gut. Der Film zeigt, dass Dokus ins Kino gehören und absolut zur Allgemeinbildung beitragen. Ich hoffe es kommt bald wieder so ein Film.

  • mozart für freaks
    der trailer lässt auf einen noch schrägeren film als "der schnitt durch die kehle" über stifter hoffen. wolfgang mozart aus dem blickwinkel kurt palms... bin gespannt wie die festspielgesellschaft damit umgeht!