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02/22/2019

Die besten Sci-Fi-Filme zurzeit auf Amazon Prime

Das sind die besten Science-Fiction-Filme, die zurzeit im Abo von Amazon Prime Video enthalten sind.

Science-Fiction ist nicht dasselbe wie Fantasy. Aber die Genregrenzen sind fließend, vor allem wenn Zeitreise im Spiel ist. Einen Klärungsversuch haben wir hier schon einmal unternommen: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fantasy und Sci-Fi?

Doch heute haben wir uns in den endlichen Weiten von Amazon auf die Suche nach den besten Science-Fiction-Filmen im Prime-Video-Abo gemacht. Das sind die besten Sci-Fi-Filme zurzeit auf Amazon Prime:

 

DREDD (2012)

"Dredd" ist ein knallharter Cyberpunk-Film der nicht lange fackelt bis es mit der Action losgeht: Ma-Ma (Lena Headey), Drogendealerin und Bandenchefin, residiert in der obersten Etage des Hochhauskomplexes Peach Trees. Judge Dredd (Karl Urban), Scharfrichter in der dystopischen Großstadt Mega City One, will sie verhaften. Ma-Ma ist "not amused" und hetzt sämtliche Bewohner des Hochhauses auf die Cops. Dredd und seine junge Rekrutin Cassandra (Olivia Thirlby) müssen sich Stockwerk für Stockwerk nach oben kämpfen.

 

SOURCE CODE (2011)

Großartiger Zeitschleifen-Thriller im Stil von "Und täglich grüßt das Murmeltier". Der US-Soldat Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) erlebt die letzten acht Minuten vor einem Terroranschlag im Kopf eines verstorbenen Opfers immer wieder. Er befindet sich in einem fahrenden Zug und muss den Terroristen ausfindig machen, um den bereits angekündigten nächsten Anschlag zu verhindern. Regisseur Duncan Jones ist seit "Moon" für seine unerwarteten Wendungen bekannt – und er macht seinem Ruf auch bei diesem Film alle Ehre.

 

LOOPER (2012)

Weiter geht's mit dem nächsten Zeitreise-Thriller. Im Jahr 2040 ist Zeitreise möglich, aber streng verboten. Doch das hält Auftragskiller nicht davon ab, die verbotene Technologie als Mordinstrument zu nutzen: Die Zielperson wird in die Vergangenheit geschickt und dort gekillt. So gibt es keine Spuren. Nach 30 Jahren erhalten die jungen Killer einen Bonus für die Ermordung ihres eigenen älteren Ichs. Als der junge Killer Joe (Joseph Gordon Levitt) den Auftrag erhält seinen "Loop" zu beenden, zögert er einen Moment und lässt sein älteres Ich ( Bruce Willis) entkommen.

 

PREDESTINATION (2014)

Und noch einmal Zeitreise: Ethan Hawke spielt einen namenlosen Barkeeper, der einmal Zeitreise-Agent war. Beim Versuch mittels Zeitreise einen Terroranschlag des Terroristen "Fizzle Bomber" zu verhindern, wurde er schwer verletzt. In seiner Bar erzählt ihm eines Tages ein Mann seine tragische Lebensgeschichte, die mit den Worten "Als ich ein kleines Mädchen war ..." beginnt. Was folgt ist eine ziemlich verworrene, aber umso spannendere Geschichte.

 

DAYBREAKERS (2009)

Schluss mit Zeitreise (vorläufig), aber bleiben wir bei Ethan Hawke in einem spannenden Zukunftsszenario: "Daybreakers" ist ein Sci-Fi-Vampirfilm. In der Zukunft sind beinahe alle Menschen zu recht zivilisierten Vampiren geworden. Doch die Vampire haben nicht nachhaltig gewirtschaftet. Die wenigen Restbestände reichen bald nicht mehr aus, um den Hunger der Vampirbevölkerung nach Menschenblut zu stillen. Daher forscht der Vampir Dr. Edward Dalton an einer künstlichen Ernährung für Vampire. Dabei entdeckt er, dass Vampirismus heilbar ist. Doch das blutsaugende Establishment ist davon gar nicht begeistert, was Dalton zur Verbrüderung mit seinem Futter zwingt.

Und ja, zugegeben, Vampire sind eigentlich ziemlich Fantasy. Wegen des dystopischen Zukunftsszenarios, das irgendwie schon wieder Sci-Fi ist, drücken wir hier ein Auge zu.

 

ROBOCOP (1987)

Dystopische Zukunft ist auch das wesentliche Stichwort bei diesem Science-Fiction-Klassiker aus den 80er-Jahren: Paul Verhoevens "RoboCop" ist ein unübertroffener Kultfilm, der nicht nur für das Science-Fiction-Genre ein Meilenstein war. RoboCop ist einer der wenigen Actionhelden, der es vom Film zum Comic-Superhelden geschafft hat - nicht umgekehrt. Look & Feel des Films haben spätere Superhelden-Filme vorweggenommen. Die Neuverfilmung von 2014 ist nett, kommt aber nicht annähernd an das Original heran.

 

MINORITY REPORT (2002)

Dystopisch ist letztendlich auch die Zukunft in dieser großartigen Verfilmung einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick, auch wenn es anfangs nicht so aussieht. Immerhin gibt es im Jahr 2054 in den USA keine Morde mehr. Dafür sorgt Pre-Crime, eine Elite-Einheit der Polizei, die die Visionen der Pre-Cogs, drei Wesen mit hellseherischen Fähigkeiten, auswertet und die Mörder aus dem Verkehr zieht, noch bevor sie ihre Tat begehen. Nur leider ist das System nicht so perfekt wie es scheint. Das muss Pre-Crime-Chef John Anderton (Tom Cruise) bald am eigenen Leib erfahren als er selbst als Mörder in einer Vision der Pre-Cogs auftaucht. Ihm bleiben 36 Stunden, um zu beweisen, dass er unschuldig ist und das perfekte System fehlbar.

 

TERMINATOR 1 & 2 (1984 / 1991)

Seit kurzem ist auch der legendäre erste "Terminator" von James Cameron bei Amazon Prime zu sehen, ebenso der zweite Teil: "Teminator 2 – Judgment Day", vielleicht sogar die beste Fortsetzung eines Kultfilms aller Zeiten.

Gegen Jahresende kommt die Fortsetzung der Fortsetzung in die heimischen Kinos. Denn Cameron ist wieder am Werk und schließt mit "Terminator 6" (Arbeitstitel: Dark Fate) direkt an "Judgment Day" an. Nicht die schlechteste Idee bei all den eher enttäuschenden Sequels, die über die Jahre zusammengekommen sind.

 

UNIVERSAL SOLDIER (1992)

Im Vietnam-Krieg ist Luc Deveraux (Jean-Claude Van Damme) dazu gezwungen, den Amoklauf von Andrew Scott (Dolph Lundgren) mit einem tödlichen Schuss zu stoppen. Auch er selbst stirbt dabei. Doch 23 Jahre später werden beide im Rahmen des streng geheimen Universal-Soldier-Programms als willenlose Cyborg-Soldaten wieder zum Leben erweckt: Als Deveraux beginnt, sich an seine Vergangenheit zu erinnern, flieht er.

 

PIXELS (2015)

Nach all der Dystopie ist Komödie längst überfällig: Space Invaders, Pac-Man und Donkey Kong ziehen in den Krieg. Die Erde wird von Außerirdischen in Form von Kultfiguren aus 80er-Jahre-Videospielen angegriffen, weil sie diese Spiele als Kriegserklärung missinterpretiert haben. US-Präsident Will Cooper (Kevin James) holt seinen Jugendfreund Sam (Adam Sandler) zu Hilfe, der in den 80ern der absolute Videospiel-Champion war. Klingt verrückt, ist aber ein echter Spaß.

 

TRANSFORMERS (2007)

Die wohl erfolgreichste Verfilmung von Spielzeug, dementsprechend kurzweilig ist auch die Handlung: Zwei außerirdische Roboterfraktionen tragen ihren epischen Krieg auf der Erde aus. Die Autobots sind den Menschen wohlgesonnen, die Deceptions nicht so. Zwischen die Fronten kommen Sam (Shia LaBeauouf) und seine Freundin Mikaela, gespielt von Megan Fox – für viele das ansehnlichste Argument für die Transformers-Filmreihe. Im Prime-Abo sind die ersten drei Teile enthalten.

 

12 MONKEYS (1995)

Mit " Terminator 2" sind wir auch bei den Klassikern im Prime-Abo angekommen. In "12 Monkeys" geht's schon wieder um Zeitreise: Cole (Bruce Willis) wird in die Vergangenheit geschickt, um die Ursache für eine Seuche zu finden, die beinahe die ganze Menschheit ausgelöscht hat.

 

BRAZIL (1985)

Wir bleiben beim Regisseur Terry Gilliam: Der dystopische Sci-Fi-Klassiker erzählt die Geschichte von Sam Lowry (Jonathan Pryce), einem kleinen Angestellten in einem düsteren, autoritären Bürokratenstaat.

 

STAR TREK 1 & 2 (2009 / 2013)

Die beiden ersten Teile des "Star Trek"-Reboots im Kino (die sogenannten Kelvin-Timeline) sind im Prime-Abo enthalten: "Star Trek" und "Star Trek: Into Darkness". Mit Chris Pine als James T. KirkZachary Quinto als Mr. Spock, Karl Urban als Dr. McCoy und Simon Pegg als Scotty. Nicht im Prime-Abo enthalten, aber verfügbar, ist der dritte Teil "Star Trek: Beyond".

 

TANK GIRL (1995)

Die Comic-Verfilmung mit Lori Petty als Tank Girl ist eine durchgeknallte Endzeit-Variante von "Mad Max". Die Erde ist nach einer Katastrophe zur Wüste geworden. "Tank Girl" und die Rippers, genetisch gezüchtete Kängurumenschen, nehmen den Kampf gegen den bösen Konzern auf, der das Wasser kontrolliert und alle schikaniert.

 

HARDCORE (2016)

Dieser temporeiche Actionfilm ist wie ein Videospiel aus der Ich-Perspektive gefilmt: Henry wacht als Cyborg in einem Labor ohne Erinnerung auf. Er ist stumm und einige seiner Körperteile wurden durch Roboter-Prothesen ersetzt. Estelle (Haley Bennett) behauptet seine Frau zu sein. Kurz darauf werden beide von Killern attackiert. Im Zuge seiner Flucht schaltet Henry nach der Reihe seine Gegner aus.

 

SIE LEBEN! (1988)

Wir bleiben bei John Carpenter: Als der einfache Arbeiter John Nada einen Karton mit Sonnenbrillen entdeckt, nimmt er sich eine davon und denkt sich nichts dabei. Doch mit der Brille sieht er plötzlich überall Propaganda, die ihn zu hemmungslosem Konsum und Unterwürfigkeit auffordert. Und dann laufen auch noch diese Totenkopf-Aliens herum. John wird zum Gejagten als die Aliens erkennen, dass er sie mit der Brille sehen kann.

 

 

LEON MUST DIE (2017)

Schauspieler auf Laien-Niveau, minimales Budget und dann auch noch Science-Fiction? Eine Low-Budget-Produktion im Science-Fiction-Genre endet meist nicht gut. Und auch diese deutsche Billigstproduktion ist auf den ersten Blick absoluter Trash. Aber irgendwie kratzt Regisseur Lars Henriks die Kurve in Richtung einer Art von Si-Fi-Rom-Com im Youtube-Style. Man kann daher "Leon Must Die" auch als modernes B-Movie-Juwel betrachten, wie man es heute nur noch bei Streaming-Anbietern, aber sicher nicht mehr im : Der titelgebende Leon ist unheilbar krank und erfindet daher eine Möglichkeit, seinen Verstand digital zu speichern und so unsterblich zu werden. Leider führt seine Erfindung die Menschheit in der Zukunft an den Rand des Untergangs. Die Killerin Aqua wird daher in die Vergangenheit geschickt, um Leon zu töten. Aber sie verliebt sich in Leon. Wie unprofessionell!