Die 120 Tage von Sodom

 Italien 1975

Saló o le 120 giornate di sodoma

Drama 117 min.
film.at poster

Nach dem Roman-Fragment des Marquis de Sade.

Der Leitfaden stammt von de Sade: vier Herren, eingefleischte Nietzsche -und Baudelaire-Kenner,organisieren eine Jagd auf Jungen und Mädchen, um diese mit Hilfe von faschistischen Soldaten zu foltern und zu ermorden. Die Handlung findet im Laufe von drei Tagen statt; während dieser Zeit berichten drei Frauen von den Grausamkeiten der verschiedenen Ereignisse - in drei Kreisen: Kreis der Leidenschaft, Kreis der Scheiße, Kreis des Blutes.

Details

Paolo Bonacceli,Aldo Valletti,Giorgio Cataldi,u.v.a
Pasolini
Ennio Morricone
Pasolini

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • aussergewöhnlich entlarvend
    P.P.Passolini ist mit diesem film an die grenzen der darstellbaren grausamkeiten und menschlichen abartigkeiten gegenagen.
    er hat damit bislang tabus gebrochen, die zumindest in manchen hirnen präsent gewesen sind.
    schon in dieser hinsicht ist dieser film absolut sehnswert.
    falls der film wieder mal im kino sein sollte (ich hab ihn vor etwa 20 jahren gesehen), schaut ihn euch an, aber VORSICHT: der film ist nichts für jene mit schwachen nerven und diejenigen, denen schon beim anblick einer hausschlachtung übel wird.

  • unglaublich!
    ich finde den film unglaublich. er ist 2005 aktueller denn je! wer den film betrachtet braucht in jedem fall gute nerven. aber wer die fotos der us-amerikaner im irak kennt, der weiß das die realität noch viel schlimmer ist als es dieser film zeigt. emfpehlenswert ist er auf jeden fall!!!

  • Mahlzeit!
    dieser Film ist allen Diäthaltern zu empfehlen:
    1x ansehen und man hat 1 woche keinen Apetitt
    und nie wieder Gusto auf Schokolade oder anderes braunes

  • Bedenklich
    Den Film hab ich mir vor ca. 12 Jahren angetan. "Film" ist bereits ein grosses Wort. Das Werk war ja bekanntlich unvollendet. Folglich ist jener Anspruch, den der Künstler selbst an sich gestellt hätte, keineswegs erfüllt. Wir können uns also höchstens wünschen, Pasolini hätte noch einiges in der Hinterhand gehabt, um den Film zu retten.

    Kein anderer Film der mir bekannt wäre, würde durch den altbekannten Standardspruch einmal so treffend beschrieben wie dieser: "Salo" ist echt Scheisse.

    Empfehlen kann ich ihn nur jenen Fäkalfetischisten, die sich niemals trauen würden, entsprechendes Material aus dem Internet zu laden. Diesen armen Kranken bietet sich hier die Möglichkeit gesellschaftlich anerkannt einen Film zu besuchen, in dem sie voll und ganz - bis obenhin sozusagen - auf ihre Rechnung kommen. Natürlich aus rein kulturellem Interesse...

    Viel Spass

    Gabor

    Re:Bedenklich
    Über die Aussage des Films kann man sich natürlich streiten - Ich verstehe auch einige, die den Film hassen oder einfach nur als Murks bezeichnen. Ist ja jedem selbst überlassen, wie er ihn interepretiert oder auf sich wirken lässt. Doch einge gewisse Bedeutung für die (Film)welt des letzten Jahrhundert sollte nicht abgestritten werden. "Sola" bedeutend und kein Film, den man so einfach vergessen kann.