Die Filmkameradin

 A 2008
Dokumentation 66 min.
film.at poster

Ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm über das Spannungsverhältnis zwischen Nähe und Distanz.

Maria filmt, worauf sie Lust hat: zum Beispiel "die Arbeitsmänner", die sie täglich beim Mittagessen im Gasthaus "Waldschenke" beobachtet.
Maria macht, was sie wirklich freut: ihren Papa umarmen, ihren Freund Matthias küssen, einen alten Schulfreund massieren.
Maria steht aber auch auf die Schlagerstars Brunner & Brunner. Sie schreibt ihnen, geht zu ihrem Konzert, singt ihre Lieder und trifft sie persönlich. Gerne würde Maria auch sie mal trösten - "aber dafür lass ich ihnen eh noch Zeit."

Mit ihrer eigenen Kamera lässt Maria die ZuschauerInnen an ihrer Perspektive auf die Welt teilhaben, gewährt ihnen einen Einblick in "ihre Welt" und dokumentiert gleichzeitig, wie ihr Umfeld auf sie reagiert. Dabei wird sie wiederum gefilmt von ihrer Schwester Teresa, die das Material auch "schneidert" (O-Ton Maria) und dabei die vielfältigen Aspekte des Projekts verwebt. Der rote Faden durch den gemeinsamen Film der beiden Schwestern sind Marias Beziehungen - zu den Menschen, die ihr nahe sind und zu denen, die sie gerne in ihrer Nähe hätte.

Details

Teresa und Maria Distelberger

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken