The Astronaut's Wife

 USA 1999
Thriller, Science Fiction 109 min.
5.30
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Nach einem Unfall im All kehrt Astronaut Spencer Armacost anscheinend völlig unversehrt in die Arme seiner Frau zurück. Aber nach und nach beschleicht sie das ungute Gefühl, dass Spencer nicht mehr der selbe Mann ist wie vorher...

Auf einer Routine-Expedition der NASA geschieht ein mysteriöser Zwischenfall: Der Astronaut Spencer Armacost (Johnny Depp) verliert für ein paar Minuten den Kontakt zur Basis. Er kommt knapp mit dem Leben davon. Wieder auf sicherem Erdboden wird er als amerikanischer Held gefeiert. Er beschließt, die NASA zu verlassen und mit seiner Frau Jillian (Charlize Theron) nach New York zu ziehen.

Schon vorher beginnen merkwürdige Zwischenfälle das Leben des Paares zu überschatten. Ein weiterer Überlebender der Shuttle-Mission erleidet einen Hirnschlag, dessen Frau begeht Selbstmord. Unübersehbar auch, dass sich Spencers Charakter verändert, als ob seine Seele von einem schwarzen Loch verschluckt worden sei, und er sich in Manhattan von der zunehmend isolierten Jillian entfremdet.

Kurzzeitig wird die Einheit der Armacosts gestärkt, als Jillian erfährt, werdende Mutter von Zwillingen zu sein. Aber bald brechen verschüttet geglaubte Depressionen auf, Jillian wird von Alpträumen geplagt --und als schließlich der entlassene NASA-Mann Sherman Reese (Joe Morton) der schrecklichen Verdacht aufwirft, dass Spencers Körper im Orbit von einer fremden, feindseligen Macht ergriffen wurde, werden ihre tiefsten Ängste wahr. Der Mann, den sie liebt, scheint mit hypnotischer Macht zu ihrer größten Bedrohung zu mutieren. Und die ungeborenen Babies in ihrem Leib nehmen in diesem Psychokrieg die Schlüsselrolle ein...

Details

Johnny Depp, Charlize Theron, Nick Cassavetes, Joe Morton, Clea DuVall, u.a.
Rand Ravich
George S. Clinton
Allen Daviau
Rand Ravich

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Zwei Minuten
    Die inhaltlichen Anleihen sind nicht zu übersehen, auch wenn sie hier eine andere optische Qualität besitzen. Der Film ist streng durchgestylt: Jillian (Charlize Theron) eine schöne Frau und Spencer (Johnny Depp) ein schöner Mann in einem schönen Ambiente. Da hinein wird das Böse verpflanzt, genauer in Jillians Bauch, als ihr Mann für zwei Minuten im Weltraum unbeobachtet war. Genaues weiß man aber nicht. Der Film stapelt nur Vermutungen und Andeutungen aufeinander, die sich gegen Ende allerdings verdichten. Ein Märchen bietet eine Interpretationshilfe. Großes Rätselraten begleitet die Handlung. Winzige Hinweise müssen gespeichert werden, die nicht unbedingt auf der Hand liegen. Als zusätzlicher Publikumsmagnet dient das Gesicht der leidenden Charlize Theron. Vielleicht auch Johnny Depp, der von der Mimik her so zwischen Diabolo und Latin Lover angesiedelt ist und der sich erst am Schluss outet und in drei Sätzen alles erklärt, fast alles. Beim grandiosen Finale mit Wasserspielen wird es dann endlich richtig spannend. Spencer macht einen highlandermäßigen Abgang. Und einen mysteriösen Nachschlag gibt es obendrein. Charlize mit neuer Frisur, neuem Mann und einem Satz, der von der Pythia stammen könnte. Alles in allem ganz passabel.