Die Kunst, verliebt zu sein

 Frankreich 1984

Escalier C

Drama 102 min.
6.40
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Paris, 14. Arrondissement: Das "Treppenhaus C" ist für einige Hausbewohner zu einer Art zweitem Wohnzimmer geworden...

Paris, 14. Arrondissement: Das "Treppenhaus C" ist für den Kunstkritiker Forster (Robin Renucci), den homosexuellen Claude (Jacques Bonnaffé), den einsamen Bruno (Jean-Pierre Bacri), die Lehrerin Charlotte (Florence Giorgetti) und das streitsüchtige Paar Béatrice (Catherine Frot) und Virgile (Gilles Gaston-Dreyfus) zu einer Art zweitem Wohnzimmer geworden. Die kosmopolitischen Mieter - allesamt um die 30 - leben unbehelligt in dem alten Haus und machen sich ein schönes Leben - bis ein schreckliches Ereignis für Wirbel sorgt ...

Details

Robin Renucci, Jean-Pierre Bacri, Jacques Bonnaffé, Florence Giorgetti, Catherine Frot, Gilles Gaston-Dreyfus, u.a.
Jean-Charles Tacchella
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Liebe im Treppenhaus
    Der Originaltitel trifft den Sachverhalt genauer “Treppenhaus C“. Hier leben 6 bis 8 sonderbare Typen – alle um die 30: Homos, Heteros, Säufer, Alleinerziehende, Alleingelassene, intellektuelle Snobs und Arbeitssuchende. Alle haben eins gemeinsam: das Treppenhaus ist ihr verlängertes Wohnzimmer und alle verbindet eine Hass-Liebe mit einander. Im Zentrum steht der Kunstkritiker Forster mit seinem destruktiven Zynismus. „Ich schätze an meinen Mitmenschen Zweierlei: Geist und Schönheit. Du hast keins von beiden, “ sagt er zu einer Frau in seinem Bett. Auch die anderen Hausbewohner verletzt er immer wieder, bis der Selbstmord einer alten Frau ihn zum Umdenken bewegt, Gefühle regen sich, er lernt, was Emotionen bedeuten. . .
    Es ist ein etwas sperriger Film, der die meisten Charaktere in einem nicht besonders positiven Licht erscheinen lässt. Doch schwungvoll inszeniert und mit witzigen Dialogen ausgestattet bietet er gute Unterhaltung. Ein typisch französischer Film, leicht aber nicht oberflächlich.