Die Reise der Pinguine

 F 2004

Le marche de l'Empereur

Dokumentation 27.10.2005 85 min.
7.70
film.at poster

Doku über die Kaiserpinguine und ihren einzigartigen Reproduktionszyklus: Die Dreharbeiten in totaler Abgeschiedenheit und eisiger Kälte dauerten mehr als ein Jahr.

Das Drehbuch schrieb die Natur. Seit Jahrtausenden ist es dasselbe, aber die Menschen haben es erst Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckt.

Der Pinguin ... Eigentlich ähnelt er mehr einem Delphin als einem Vogel, dessen Gattung er gleichwohl angehört. Kräftig, geschmeidig, wie ein Torpedo schießt er aus der Tiefe des Meeres empor, gleitet über das Eis und richtet sich mühsam auf, bis er schließlich aufrecht steht. Doch auf festem Boden ist es mit der Eleganz des Pinguins schlagartig vorbei. Jetzt wirkt er ungeschickt und hilflos, selbst das kleinste Hindernis scheint für ihn unüberwindbar.

Aus welchem Grund also verlässt dieser seltsame Vogel das Wasser und wandert hunderte, ja tausende von Kilometern über das ewige Eis? Der Grund ist von elementarer Bedeutung: das Überleben seiner Rasse.

DIE REISE DER PINGUINE gewährt faszinierende Einblicke in die Antarktis. Die Dreharbeiten in totaler Abgeschiedenheit und eisiger Kälte dauerten mehr als ein Jahr ...

Details

Luc Jacquet
Luc Jacquet
Luna Film

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • zu wenig Action - Teil 3
    Blöd an dem Film finde ich dass die Filmdoku nicht von einem Erzähler begleitet wird, sondern ein Pinguinpärchen samt Kind Stimmen bekommen die ihre inneren Dialoge wiedergeben die sie denken und fühlen, leider.

    Hoffnung, Leid, Angst, und Sorge, das erfährt man, aber was mit den Kalt Kellnern los ist, erfährt man wenig. Der Sound war gut, alleine schon wie man hört, da knackt und kracht das Eis, der Wind war so laut, und mir wurde dann auch ganz kalt. Wieso im Ami Original Morgan Freeman redet, die ganze Zeit über, und hier 5 verschiedene Stimmen glaube ich, ist mir ein Rätsel.

    Ein netter Familienfilm, mehr nicht,

    77 von 100

  • etwas fade war er - Teil 2
    Die Deutsche Übersetzung ist von Thorsten Michaelis, im englischen Original war das ganze von Morgan Freeman gesprochen, und wenn man dann hört wie die reden, wie Menschen, wie Kinder, nur nicht vom Computer reden sie, aber über natürliche Dinge, der Film ist echt süß, nur etwas fade ist er, denn dauernd Schnee, ¿Der kleine Eisbär¿ Gequatsche, kommt mir vor wie Mischung aus ¿Universum¿ und ¿Die Sendung mit der Maus¿.

    Wieso sieht man im Film nicht das Arschloch Mensch so viel kaputt macht das die Pole sich erwärmen, die Pinguine sich schwer tun, die Vögel fressen die Küken, welche Vögel fressen warum, wieso machen die Kaiserpinguine, die größten übrigens der Art, nichts dagegen? Das hat der Regisseur Luc Jacquet vergessen.

    Emilie Simon ist Französin und hat den Elektronischen Soundtrack geliefert, igitt kann ich nur sagen. Habe das trotz den Popcorn in den Ohren gehört. Unglaublich das man 1 Jahr den Film gedreht hat, also die Typen sind im Wasser gewesen, sind am Bauch gelegen, es war kalt, und sie haben den Job gemeistert, ich hätte gerne gesehen wie die das gemacht haben, wahrscheinlich ist da eine Bonus DVD da, wenn der Film auf DVD veröffentlicht wird.

    Ein bißchen Information:

    Es gibt ungefähr 40 bekannten Kaiserpinguin-Kolonien. Es werden weltweit 4 Kolonien regelmäßig beobachtet. Nur eine Kolonie lässt sich erreichen, ohne dass dafür eigens eine Expedition organisiert werden müsste: die Geological Headland Archipelago-Kolonie in Adélie, die in einigen hundert Metern Entfernung von der französischen Forschungsstation Dumont d¿Urville liegt. Die Station erwies sich als perfektes Basislager für die Dreharbeiten und die enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Polarforschung als extrem hilfreich. Geholfen hat auch das französische Paul-Emile-Victor-Institut.

    Gedreht wurde der Film in Super 16. Da kann man alles so richtig natürlich eindrucksvoll darstellen. Super Taucher haben die Unterwasseraufnahmen gemacht.

    Hier noch ein paar Infos zur Antarktis:

    Die Antarktis ¿ 38 mal so groß wie Deutschland und fast anderthalb mal so groß wie Europa ¿, mit einer Eisdicke, die der Höhe des Montblanc entspricht und 80% der weltweiten Süßwasser-Reserven enthält, ist ein ebenso gigantischer wie unwirtlicher Kontinent.

    Dort ist es trockener als in der Sahara, und Windstärken erreichen mitunter mehr als 250 km/h. Stürme können hier Tage, ja Wochen dauern. Einige Monate im Jahr herrscht dort nahezu rund um die Uhr Nacht; am 21. Juni etwa wird es in der Dumont-d¿Urville-Station nur drei Stunden hell.

    Das Adélieland ist ein außergewöhnliches Gebiet auf einem außergewöhnlichen Kontinent. Es hat mit 432.000 Quadratkilometern eine 20% größere Fläche als Deutschland, aber nur 30 Menschen wohnen normalerweise dort. Während des Südpol-Sommers schwillt die Einwohnerzahl jedoch auf 100 an. Der Franzose Jules Sébastien César Dumont d¿Urville taufte diese eisige Gegend am 20. Januar 1840 auf den Namen seiner Frau Adèle.

    30 Flugstunden dauert es, um nach Antarktika zu gelangen. Von Paris über Hongkong und Melbourne geht es nach Hobart auf Tasmanien, wo die Reise an Bord der ¿Astrolabe¿, einem Forschungsschiff des Insitut Polaire Français, fortgesetzt wird ¿ durch das gefährlichste Meer der Welt, seine Eisberge und Stürme. Nur fünf mal im Jahr sticht das Schiff in See. Nach ungefähr einer Woche erreicht es die einzige permanente wissenschaftliche Station Frankreichs in der Antarktis, die Base Scientifique Dumont d¿Urville auf der Petrel-Insel im Archipel Pointe Géologie. Die Station, kurz DDU genannt, wurde 1956 gebaut und beherbergt wissenschaftliche Mannschaften, die sich turnusmäßig abwechseln.


    Noch ein bißchen Meinung:

    Also neu ist der Film ja nicht, denn im Disney Film aus den 60 er Jahren ¿Die Wüste lebt¿ gab es auch so Vermenschlichungen, und ich hätte mir mehr Dokumentation gewünscht wie in ¿Nomaden der Lüfte¿. In den Usa war es der erfolgreichste französische Film bis jetzt.

  • schön
    ... einer der schönsten Dokumentarfilme die ich bisher gesehen habe, tolle Landschaftsbilder, detailgenaue Tieraufnahmen. Manchmal vielleicht zu viel Sulze! Man muss aus einem Naturspektakel keinen schnulzigen Liebesfilm machen, obwohl das Paarungsritual der Pinguine sehr rührend ist...
    Die Filmmusik hat mir sehr gut gefallen, weil alternativ! Mal was anderes! Mein Tipp: sehr sehenswert :-)

  • Bilder top, Ton flop
    Der Film ist wirklich stark, - wenn man von dem saublöden Gequatsche absieht. Der Pathos trieft bis zum Nordpol rüber. Warum meinen diese ganzen Naturfilmer immer, sie müssten das, was die Natur ihnen zeigt, noch irgendwie aufmotzen??? Leute, hört auf damit! Zeigt uns, was ist, - und sonst nichts. Es muss nicht gleich ein Dokumentarfilm sein, aber wer braucht dieses Gesülze (vor allem von den jungen Pinguinen)? Und noch eine Bitte: unterlegt das ganze mit besserer Musik! Dann gibts auch nichts mehr zu meckern.

    Re:Bilder top, Ton flop
    Wenn du sehen willst, was ist, und sonst nix, dann schau dir am besten "Big Brother" an ;-)

  • Fasziniered
    Eine sehr schöne Dokumentation über Kaiserpinguine mit vielen berührenden Szenen. Sollte man sich ansehen ...

  • Faszinierend!
    Dass ein Dokumentarfilm mehr Dramatik und Gefühl auf die Leinwand bringen kann als so manche Holywood-Produktion, zeigt dieser Film. Anschauen und fasziniert sein!