Die Tagebücher der Sacher-Produktion

 I 2002

I diari della Sacher

Dokumentation 
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Vier dokumentarische Kurzfilme, die auf Erlebnisberichten oder Tagebüchern von Menschen basieren, die in ihren Erinnerungen verschiedene Momente der Geschichte Italiens wiederaufleben lassen.

L´implacabile tenente Rossi (Der unversöhnliche Leutnant Rossi)
23 min, R: Francesco Calogero, B: Antonio Rossi
Leutnant Antonio Rossi schildert in seinem Tagebuch, wie es ihm gelungen ist, die Erniedrigungen im Konzentrationslager zu überstehen, indem er nie ein Zeichen der Schwäche zeigte. In den einsamen Momenten ließ er die undurchdringliche Maske fallen und erinnerte sich an seine kranke Mutter und an seinen Vater.

Zappaterra (Erdarbeiter)
25 min, R: Elisabetta Pandimiglio und César Meneghetti, B: Margherita Ianelli
Die 50-jährige Halb-Analphabetin und Bäuerin Margherita Ianelli drückt wieder die Schulbank, um schreiben zu lernen. Ihre Erinnerungen rollen ein schmerzhaftes Ereignis der italienischen Geschichte wieder auf: das Massaker, das Nazis und Faschisten im Herbst 1943 im Apennin nahe Bologna verübten.

L´acqua in mezzo (Wasser dazwischen)
27 min, R: Daria Menozzi, B: Dan Rabà
Der Film erzählt die Geschichte des hebräischen Idealisten Dan Rabà, der 1956 in einem Kibbuz an der libanesischen Grenze geboren wurde. Dan lebte in Mailand bis Mitte der 80er Jahre und kehrte dann nach Israel zurück.

Il Salumificio (Die Salamifabrik)
24 min, R: Alessandra Tantillo, B: Egidio Mileo
Egidio Mileo, ein Vorarbeiter in einem kleinen italienischen Dorf, gründet 1975 mit ein paar Kollegen eine kleine Salamifabrik. Er möchte das Potential seiner Region nützen und neue Arbeitsplätze schaffen. Trotz seiner Hartnäckigkeit scheitert das Projekt, die Realität holt seine Träume ein.

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