Die Dolmetscherin

 GB 2005

The Interpreter

Drama, Thriller, Action 22.04.2005 120 min.
6.40
Die Dolmetscherin

Eine Simultanübersetzterin im Dienste der UNO kommt einem Mordkomplott auf die Spur.

Wer für die Vereinten Nationen arbeitet, ist zur Geheimhaltung verpflichtet. Aber als die UN-Dolmetscherin Silvia Broome (Nicole Kidman) zufällig Zeugin eines Mordkomplotts gegen einen afrikanischen Regierungsvertreter wird, muss sie handeln. Silvia wendet sich an die US-Behörden, und man stellt den Bundesagenten Tobin Keller (Sean Penn) für ihren Schutz ab, denn auch sie schwebt in akuter Lebensgefahr: ihr Wissen scheint den Attentätern nicht verborgen geblieben zu sein. Aber als Keller die Hintergründe des brisanten Falles beleuchtet, gerät Silvia selbst ins Zwielicht - ist sie Opfer oder womöglich selbst in die Verschwörung verstrickt? Silvia und Tobin verwickeln sich in ein packendes Spiel um gegensätzliche Weltanschauungen und persönliche Geheimnisse - während sie in einem Wettlauf mit der Zeit die Gefahr einer drohenden internationalen Krise abwenden müssen, bevor es zu spät ist....

Details

Nicole Kidman, Sean Penn, Adrian Martinez, Eric Keenleyside u.a.
Sydney Pollack
James Newton Howard
Darius Khondji
Scott Frank, Charles Randolph
UIP

Kritiken

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User Kritiken

  • Der Agent und die Lady
    Vom Meister des Polit-Thrillers, Sydney Pollack, der hier auch eine kleine Rolle übernommen hat. Ein äußerst spannendes, intensives psychologisches Kammerspiel zwischen den beiden Protagonisten Nicole Kidman, der Dolmetscherin und Sean Penn, der Agent des Geheimdienstes. Man verfolgt wie beide anfangs von tiefem gegenseitigen Misstrauen ausgehen und dann im Laufe der atemberaubenden Story zu gegenseitigem Respekt kommen. Es tut richtig gut, dass sie kein Paar werden, denn die Sache an sich steht im Vordergrund. Der Film ist grundsolide gemacht ohne virtuellen Schnickschnack und fesselt von der ersten bis zu letzten Minute.

  • spannend, und wertvoll - Teil1
    Inhalt:

    SYLVIA BROOM (Nicole Kidman) kommt aus Matobe, lebt in New York, arbeitet bei der UN und ist Dolmetscherin für den Afrikanischen Dialekt KU. Als sie ein Geflüster hört, kurz bevor sie heim geht, merkt sie das es um die Ermordung des Diktators ZUWANIE geht, der bald nach New York zu Besuch kommt, das erste Mal nach 23 Jahren.

    Damals war dieser ZUWANIE ein Freiheitskämpfer, heute ein gefürchteter Diktator. Nach einiger Zeit macht sie Bekanntschaft mit TOBIN KELLER (Sean Penn) der dann Ihren Fall leiten soll. Der wird Ihr zum Schutz beigestellt, obwohl er zu Hause bleiben sollte, vor 2 Wochen hat seine Frau mit Ihrem neuen Freund einen tödlichen Autounfall erlebt und er hat das noch immer nicht überwunden.

    Natürlich weiß keiner ob sie lügt oder die Wahrheit erzählt. TOBIN und seine Kollegin DOT WOODS dürfen in dem Fall keine eigene Meinung haben, dafür aber umso mehr deren Chef NILS LUD.

    Als nach kurzer Zeit der Bekannte AJENE XOLA stirbt und auch KUMAN-KUMAN in Gefahr sind, wird die Sache brenzlig, denn die waren die wichtigsten Herren die als Gegner von ZUWANIE galten, und irgendwie ist SYLVIA da mitten drinnen. Oder doch nicht?

    Hintergrund zu Film, Produktion, ein bißchen über die Darsteller und was weiß ich:

    Anfangs, als ich noch nicht viel von der UNO wußte, so vor vielen Jahren dachte ich mir immer, was ist wenn mal einer auf die Idee käme und dort einen Anschlag verüben würde, und jetzt, 127 Filmminuten später ist diese Angst nicht mehr nur ein Traum, sondern reine Fiktive Wirklichkeit geworden, zumindestens in der von Sydney Pollack verfilmten Geschichte, die wirklich sehr gut ist, spannend, innovativ und anspruchsvoll.

    In Wirklichkeit habe ich mir sagen lassen, das war eine Bekannte, einer Bekannten, der Bettnachbarin der Tierpflegerin, meines Cousins dritten Grades, dessen Schwiegermutter, väterlicherseits, die wiederum einen Sonnenstudiomitarbeiterfreund hat, der die Tante dessen zuvor erwähnten Bekannten geschwängert hat, da sich dieser Transsexuell verändern läßt, und ja dieser hat einen Blumentopf gekauft, und der Verkäufer hat erzählt, das sich Dolmetscher nicht einmischen dürfen, sie dürfen nur zuhörne, übersetzen, und auf die Toilette gehen, was aber wenn da wirklich mal wer was macht?

    Das ganze erinnert mich an ¿Die Sensationsreporterin¿ mit einem Schuß ¿Die 3 Tage des Condor¿ wo ein bißchen ¿Der Schakal¿ vorkommt nur etwas anders. Die ersten 2 genannten Filme sind vom selben Regisseur.
    Die komplexe Direktheit der Filme, vergleichbar mit ¿Topas¿ von Hitchcock wurden hier gut in Szene gesetzt.
    Man glaubt ja gar nicht, das die UN Zentrale in New York, bis her noch nie in einem Film gezeigt wurde, ja das sind wohl die Sicherheitsbestimmungen.

    Wäre der Produzent Eric Fellner nicht auf die Idee gekommen, wäre dieser Film nicht zustande gekommen. Warum ist der Film so wie ein Hitchcockthriller? So gut, ein Politthriller der nicht nur Tiefgang sondern auch viel Realitätssinn beweist? Das ist leicht. Der Chef Man von Universal Pictures, der Firma, der Kevin Misher Typ hat eigentlich gedacht, was kann ich machen, das ich einen Film mache wie einer von Hitchcock, und Geld verdiene, und so ist er eben zu Fellner gegangen.

    Warum aber hat man dann ein fiktives Land wie Matobo genommen? Nun es wäre dann ein Dokuthriller daraus geworden laut Regisseur, was Blödsinn ist, aber egal, es ist trotzdem ein Hochleitstungsklassethriller rausgekommen. Charles Randolph, der Drehbuchautor von ¿Das Leben des David Gale¿ hat dieses Land erfunden und benannt, ein südafrikanisches Land. Man nahm sich Beispiel, ein bißchen, an Mozambique und Zimbabwe.

    Mit einer Sprachwissenschaftlerin entwarf er die Sprache Ku, die in dem Film nur 8 Leute im Land USA reden. In Südafrika spricht man Swahili und in Ostafrika Shona, und dann ging es ab nach England, und man trainierte und die hübsche Zuckermaus Nicole, geboren am 20.7.1967, 1,79 M groß, mußte diese Sprache fliesend lernen.

    sehr innovativ, Teil 3
    Ihre Bekannte spricht 7 Sprachen, was für mich unbegreiflich ist. Sprachtrainer Tim Monich hat Ihr übrigens geholfen die Sprache Ku zu lernen. Der Vorteil von Nicole ist das sie so eine Art perfektes Gehör hat, das sie gut mit einem Akzent umgehen kann, den man nicht merkt, das sie talentiert ist, diese große Australierin.

    Sydney Pollack dachte an die herausragende Leistung von Penn in ¿Mystic River¿, er frug ihn, Penn sagte zu, und die Welt hat einen Superfilm mehr. Die 40 Jährige Catherine Keener aus 8 MM, hat die Agentin, die toughe halb verliebte Frau sehr gut gespielt, schade nur das man Ihr Ihre 45 Jahre oder so ansieht.

    Der 1917 auf den Bermuda Inseln geborene Schauspieler Eric Cameron der Zuwanie spielt, hat 5 Wochen gebraucht die Sprache KU zu lernen. Im Film gibt¿s so einen Leiter Typen, Chief Pettigrew, das ist Sydney Pollack, hat meine Freundin gesagt, die aufgepasst hat beim Abspann.

    1945 als die UNO gegründet wurden, haben 51 Länder zugesagt, heute sind es 191 Länder. Friedliche Beziehungen untereinander, Lösungen von Problemen auf höchster Ebene, Menschenrechte, und Harmonisieren von Handlungen der einzelnen Länder, sind die 4 Hauptpunkte der UN Charta. Obwohl keine Regierung und keine Gesetzgebende Macht ist die die mächtigste Macht der Welt. Das UN Gebäude in Manhattan wurde auf einem Gelände gebaut das John Rockefeller Jr. gesponsert hat. Es hat 39 Stockwerke und grünliche Fenster und ist ein Architekturkunstwerk. Die Hauptversammlung ganz oben hat 5 Stockwerke.

    In einer Szene wo die Hauptversammlung voll ist, wurden 1.200 Statisten überredet da zu sitzen, für ein bißchen Geld. Ein Teppich im Gebäude existiert dort seit 1951 schon. Wenn da ein Hund darauf scheißt?

    Die Privatwohnung von Silvia Broom wurde in einem Zeughaus in Brooklyn gebaut. Ein Problem gab es beim Entwerfen der Klamotten, da gab es aber viele TV Berichte über die Leute die einzelnen. Auch die Klamotten von Nicole und Penn wurden gut überlegt überdacht, ich hätte da einfach ne Jogginghose und eine Short genommen, das wäre sicher lustig gewesen.

    Fazit:

    Der Film ist spannend, anspruchsvoll, für jüngere und ältere Leute geeignet, er hat gute Schauspieler in einer sehr guten Gesichte, die obwohl fiktiv sehr wahr ist und wahr werden kann, und ich finde er hat eine gute Wertung verdient.

    93 von 100

    sehr spannend, Teil 2
    Trotzdem kam Sydney nicht in das UN Gebäude, er betete, er hoffte, er wollte schon Modelle erstellen, und dann kam Shashi Tharoor daher, ein Under Secretary General für Kommunikation und öffentliche Information im UN Gebäude. Dieser Schaschlik Typ der Zugang zu Kofi Annan hat, hat ihn gebeten eine Ausnahme zu machen, die es bisher noch nie gegeben hat.

    Und er erklärte ihm, wie Sydney, wir müssen die UN der Welt zugänglich machen, und mit den anderen 15 mächtigen UN Mitgliedern die alles leiten hat sich Kofi dann beraten, und mit Pollack im Hauptversammlungssaal den man maximal kurz vom TV kennt, hat man zugestimmt.

    Silvia Broom, wow was für eine Frau, die Nicole ist wie immer auch für diese Rolle geboren, denn ich finde sie spielt das ganze so extravagant gut, und man kann fast ein bißchen eine Art von Method Acting sehen, die Filmpartner Sean Penn natürlich viel hervorragender rüberbringt, aber das macht nichts, von den wenigen Schauspielern die es gibt, ist diese Dame ganz oben in der Riege der Super Stars.

    Ich fand Kidman in ¿Unterwegs nach Cold Mountain¿ einfach Klasse, besser als hier, aber trotzdem, einfach super, den Ihre Rolle sollte ja überzeugend sein, eine Frau die einfach mehr weiß als andere, immer einen Sprung voraus ist, den Männern an Intelligenz mehr voraus hat als andere.

    Und dann noch Ihre Rolle, ein Mädchen das da unten gelebt hat, Ihre Eltern verloren hat, Ihr Bruder ist irgendwo in dem Land da unten, dann noch die Politischen Dinge die sich da abspielen, ich muß sagen, die Frau bringt das total glaubhaft rüber da kann man nichts bemängeln.

    Was mich an Ihr ein bißchen gestört hat ist, das sie zu sehr ordentlich ausgesehen hat, nie sah man sie nackt, nie saß sie am Scheißhaus, nie hat man gesehen wie sie sich Tampons auswechselt, also sie war mir ein bißchen zu perfekt, macht aber auch nichts, denn das ganze ist ja ein Film und keine Dokumentation, und so muß ich sagen, hat sie Ihre Rolle als weiblicher Gegenpart zu Penn sehr gut rübergebracht.

    Wenn ich mir denke das eine 37 Jährige Frau die schon alles erreicht hat, trotzdem noch im Filmbusiness eines draufsetzen kann, und das sie Tom Cruise verlassen hat wegen Penelope Cruz, dann wird mir schlecht, denn diese Klassefrau ist etwas das man nur alle 1.000 Jahre sieht.

    Schade das der Film ein bißchen kompliziert war, aber ich glaube das war bei diesem Politthriller beabsichtigt, weil es ja kein Film ist der Popcornfressen unterhalten soll, sondern Leute zum Nachdenken anregen sollen die Vollidioten sind, und sich sonst besoffen Fußball ansehen, und Leute ausspannen läßt, die sonst 10 Sprachen fließend sprechen, wie Nicole in dem Film, sie spricht auch perfekt Französisch.

    Und dann war da noch Penn, ein wirklich begnadeter Schauspieler, sehr überzeugend, wird wie ein Wein immer besser je älter er ist. Vieles wird natürlich nicht beantwortet, was schreibt sie z.B in ein gewisses Buch, was ist mit der erwähnten ominösen Alexandra, was ist mit der Zukunft, was am Ende, was ist genau mit Ihrer Vorgeschichte. Das ist bei Penn anders, da weiß man das 23 Tage zuvor seine Frau in Santa Fé bei einem Autounfall ums Leben kam, das er verheiratet war, das seine Arbeitskollegin glaube ich ein bißchen lieb hat, und das er ein trauriger Mensch ist, mit Fehlern.

    Allerdings bei ihm ist man sich auch nicht sicher, wieso ist er nicht mehr auf Silvia fixiert, wieso so ruhig, wieso nicht mehr hinter Ihr her? Er spielt super, dann noch der Einsatz des guten Soundtracks, einfach super. Ein Leben als Dolmetscher muß arg sein, wenig Zeit, dauernd Stress, du muß super schnell sein, schnell denken, richtig übersetzen, musst die Stimmlage richtig gut wählen, darfst keine Fehler machen, musst verschwiegen sein, musst 3 Sprachen sprechen, und solltest einen guten Leumund haben.

    Ich habe meine Freundin darüber befragt, die meinte, man muß es aushalten dauernd bis zu 10 Stunden am Tag in einer Kabine zu sitzen, und Ihre Bekannte spricht 7 Sprachen, was für


  • Wieso bin ich nicht drinn!!!!!!!1 Da macht mán sich so ne Mühe und schreibt einen Roman und was passiert??!! Nix nietta null steht drinn!!!!!!

    Vergessts sas doch LANG LEBE NARKOSEMITTEL

    lg schönes leben

    Re:
    Bei mir läuft nix
    und ich hab vergessen was du geschreiben hast............

    sorry XXL Bussale

    lebe lebe lang..........

    gehst mit in s Kino??????????

    lg an Nullnull

    Re:
    seas zrük

    llg - heißt liebe liebe grüße


    Ja die Kidman ist echt toll!!!!!!!
    Toll das sie im gleichen Monat und Jahr Geburtstag haben!! echt supi!!
    *freu*

    Danke schöne grüße zrück an "lebendes Individium"

    Cooler name überhaupt

    Bei mir geht nicht so viel ab und bei dir??


    Freu mich auch schon auf den Film!!!!
    FREU MICH FREU MICH

    kann ja sein das ma uns im kino sehen nicht!! *gg*

    naja lass mal wieder was von dir hören!!

    griaß

    ps: LANG LEBE DAS NARKOSEMITTEL

    lol
    Hey was heißt llg?

    Jo, wie kommst du auf Narkosemittel?

    Die Kidman is soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
    supi, übi drübi cooool

    Nochmals, weils ja bei dem letzten mal nicht geklappt hat.....

    LANG LEBE......... ähmmmmmmm äkämmmm ......lang lebe.....
    Lang lebe N........ Lang lebe NARKOSEMITTEL

    Ich steh voll auf sie
    erinnert mich immer an meine Mutter
    sind gleich alt............
    haben selbes jahr und selbes Monat burtsltag.....

    Ich freu mich schon auf den Film

    lebe lebe lebe lang..........


    Liebe grüße an die Nullnull

    ey was geht ab man!!!!!!!!!

    schönes leben an alle XXL Niki K.

    Re:
    Ja da geb ich dir recht!!!
    Da schreibt man was und dann ist es nicht drinnen!!!!


    Genau ein HOCH auf die NARKOSEMITTELN

    -----------------rulezz----------------------rulezz-------------------------------


    noch en schönes leben

    llg

  • politisch mutig
    Ein toller Film! Spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Wenn man in der Lage ist, sich die dunkelhäutigen Gesichter zu merken und zu unterscheiden, dann kapiert man auch die Story. Warum der Inhalt nicht ab und zu die Realität noch überholen - sonst brauch ich ihn ja nicht, da kann ich gleich die Tageszeitungen lesen und aus! Das Thema -vor zehn Jahren noch politisch unmöglich, so einen Film zu machen, da waren noch grundsätzlich alle Weißen in Südafrika böse und alle Afrikaner gut. Dass jeder korrumpierbar ist und mittlerweile die Lage noch schlimmer denn je, kann man wohl ohnehin kaum leugenen, aber man kann heute darüber sogar einen Film drehen und ist deswegen kein Outlaw! Ohne Kolonisation wäre es wohl nicht so weit gekommen, das ist richtig, aber die Bilder, was jetzt dort abgeht, sind schockierend, berührend und machen nachdenklich. Der Rest - gute Action, wenn man aufpasst, nicht verwirrend - und gute Darsteller. Kidman einfach zu dünn, doch für die Rolle geht´s, bei soviel Schicksalsschlägen frägt man sich sowieso, wie sie noch irgendetwas runterkriegt. Sean Penn - mittlerweile einer der Besten - wird er noch mit De Niro vergleichbar werden? Wenn nicht, dann soll er als er selbst in die Filmgeschichte eingehen (ist sowieso besser!)

  • enttäuschend und mühsam
    zu beginn dachte ich mir ja noch, es könnte was werden, aber leider gegenteil der fall - schon wieder ein so konstruierte film. selten spannend (dann jedoch relativ gut gemacht), penn-nicole bringen auch keine stimmung rüber, ende einfach uninteressant - schade.

    Re:enttäuschend und mühsam
    na wenn dir die stimmung zwischen sean penn und nicole kidman nicht aufgefallen ist, die - auch am ende - wirklich sehr gut rüber gekommen ist, dann weiß ich auch nicht, was dir hilft. ein guter und wichtiger film mit zwei ausgezeichneten hauptdarstellern. und was um alles in der welt findest du konstruiert? es geht hier um ein thema, das jeden tag auf dieser welt in leider zu vielen ländern brandaktuell ist. oder weisst du nicht, was in afrika passiert, was in haitit passierte, usw., usw. ... auf welchem planeten lebst du eigentlich?

  • Gut gemacht
    Mit der "Dolmetscherin" wartet vielleicht nicht einer der ganz großen Filme des Jahres auf der Leinwand, aber er ist sicherlich einer der besseren. Gekonnt paart er Politthriller mit Action und einer Prise Weltverbesserung.

    Zugegeben wünscht man sich ein etwas anderes Ende. Ich weiß nicht, ob Nicole dafür die richtige Besetzung ist. Am besten passt zu ihr wohl eine Rolle wie in "Cold Mountain", immer elegant und dennoch fähig, ganz im Leben zu stehen. So wirkt sie auch über weite Strecken der "Dolmetscherin", bis eben zum Ende.

    Sean ist ja seit Jahren einer meiner Lieblingsschauspieler. Hier muss er etwas zu stark auf seine eigene Tränendrüse drücken, um seinen persönlichen Verlust nach außen zu tragen. Ansonsten ist er stark wie immer.

    Fazit: Mit ein paar kleinen Veränderungen wäre es ein Spitzenfilm nach meinem Geschmack, so ist es eine Empfehlung.

  • Ganz gut aber nicht plausibel
    Es ist eine schwierige Aufgabe: Drama, Story und Action
    in solch einer Kombination zu stricken, dass diese 3
    Komponenten harmonieren. Auch bei diesem Film ist es nicht
    wirklich gelungen. Aber auch nicht danebengegangen. Der
    Anteil Drama und Action ist OK, doch die an sich tolle
    Story verläuft recht schnell im Sand und man fragt sich
    warum zum Teufel so "viele" Menschen sterben in diesem
    Film und die Dolmetscherin von Killern verfolgt wird? Da
    war für mich keine Logik drinnen. Und der Schluß erst:
    der (Drehbuch)Autor muss in einem Anfall geistiger Umnachtung
    gegen Ende des Skripts einen Schluß konstruiert haben, der
    unrealistischer wohl nicht sein könnte und allenfalls einem
    schlecht produzierten B-Movie zur Ehre gereicht. Stellen-
    weise hat der Film auch Längen und der Drama-Faktor wird
    manchmal allzu sehr und zu dick aufgetragen.

    Die Hauptdarsteller waren wirklich gut, Kidman ist nicht
    nur bezaubernd anzusehen, sondern agiert auch so (und die
    Rolle der smarten Dolmetscherin hat sie super ausgefüllt).
    Penn ist zwar nicht in Höchstform, aber sein in Falten
    gelegtes Gesicht kann doch ein wenig über den einen oder
    anderen schmalzigen Dialog hinweghelfen (obwohl es stellen-
    weise eigentlich unpassend wirkt). Die restliche Truppe
    ist auch gut. Musik, Schnitt, Regie und vor allem Kamera
    sind astrein (mal abgesehen von den unten schon erwähnten
    Continuity-Problemen).

    Fazit: Hätte man den Film auf 90 Minuten zusammengeschnitten
    und die Story gestrafft und durchschaubarer/klarer gemacht,
    wäre das ein wirklich empfehlenswerter Film gewesen. So aber
    ist es wohl ein Film für Freunde des (gepflegten) Polit-
    thrillers mit "Querverweisen" zu tatsächlichen oder zumindst
    sehr wahrscheinlichen sozialpolitischen Missständen in
    3.-Welt-Ländern - angereichtert mit einer schwächelnden
    Geschichte.

    (Meine Wertung: 6,5 von 10 Punkte)

  • Jenseits von 24
    Der Plot geht ungefähl so: Der Plan zu einem Attentat auf einen korrupten, afrikanischen Politiker mitten in der UN-Vollversammlung gerät ans Tageslicht und muss von einem Polizisten und seiner - unfreiwilligen - Helferin vereitelt werden.
    24.
    Das wäre eigentlich das Schlüsselwort bzw. die Schlüsselzahl.
    Die Frage, die man sich zunächst stellen muss, lautet: Kann man nach den bisherigen Staffeln von 24 - der TV-Serie - und ihrer Echtzeitdramaturgie sowie der Möglichkeit, eine Geschichte in aller Breite zu erzählen, noch einen mit Action angereicherten Politthriller für das Kino drehen?
    Sidney Pollack zeigt, dass dies möglich ist. Indem er nämlich über 24 hinausgeht. Und sich auf Qualitäten besinnt, die bereits vor dreißig Jahren in seinem paranoiden THREE DAYS OF THE CONDOR sichtbar waren. Nämlich den Zuschauer mithilfe der Charaktere und ihrer Darsteller dazu zu verführen, in die Geschichte einzutauchen. Und dabei dennoch nicht auf die filmische Ästhetik zu verzichten.
    Zunächst unterliegen die Figuren einem weniger ausgeprägten Schwarz-Weiß-Schema - hier gut, dort böse -, und eigentlich ist es nicht ein übermenschlich-unmenschlicher, weil ständig über Leichen gehender Ami, der die Welt oder zumindest einen Teil davon rettet. Zudem bleibt man von den üblichen bösen Arabern oder südamerikanischen Drogenbaronen verschont. Dafür hätte sich ein Sean Penn, der bekanntlich vor dem Irak-Krieg noch kurz in Bagdad bei Saddam Hussein vorbeigeschaut hat, wohl auch kaum hergegeben.
    Außerdem: Widescreen-Bilder in schönen, satten Farben. Bilder, die etwas erzählen. Bis hin zum Ende, wo man die leeren Räume und Korridore des New Yorker UN-Gebäudes sieht: Die Geschichte ist aus, die Akteure haben die Bühne verlassen.
    THE INTERPRETER ist - wie THREE DAYS OF THE CONDOR - ein Politthriller, der am Rande etwas von der Tragödie Afrika erzählt (und mir dabei eigentlich besser gefällt als HOTEL RWANDA). Aber es ist auch ein Psychothriller. Und ein Paranoiathriller in der Manier der 1970er. Paranoia hat oft etwas mit Einsamkeit zu tun. Und die Menschen in Pollacks Film sind sehr einsam im großen New York. Ihr einziger Begleiter ist die Sehnsucht nach einem besseren Gestern. Aber es gibt kein Zurück, ist die hoffnungslos-hoffnungsvolle Erkenntnis.
    Die UN wurden eigentlich gegründet, um anstatt von Waffen lieber Worte zum Einsatz kommen zu lassen. Auch von dieser zivilisatorischen Errungenschaft erzählt Pollacks gelungene Film. Und ist deshalb so angenehm anders als 24.
    Ach ja: Sean Penn ist natürlich einmal mehr der legitime Nachfolger von Robert De Niro. Und Nicole Kidman überzeugt durchaus, was ebenfalls für den Rest der Darsteller gilt, etwa Catherine Keener als Penns/Kellers Kollegin. Ihre Schuhe mit den dicken Sohlen verdeutlichen, dass sie ständig zu Fuß unterwegs ist. Sorry, keine Zeit für Manolo Blahnik.
    Also, auch wenn die Handlung gelegentlich etwas unübersichtlich wird und sich kleinere logische Schwächen einschleichen: Anschauen lohnt sich.
    (Nachbemerkung: Mir fielen allerdings die New Yorker Bäume auf. Die sind einmal kahl, dann wieder grün, oder sie blühen, dann sind sie wieder kahl. Irre ich mich oder ist das ein Fehler in der Continuity?)

    Re:Jenseits von 24
    Apropos Continuity-Probleme: in einem Kidman/Penn Dialog fällt es ganz besonders auf, dass Kidman die Haare unterschiedlich ins Gesicht hängen, je nachdem von welcher Perspektive ihr Gesicht aufgenommen wurde (obwohl sie sich nicht bewegt hat). Da merkt man ganz besonders, dass mehrere Einstellungen für diese Szene genommen wurden (dass das keiner der 'Filmemacher' bemerkt hat?!...).