Die vier apokalyptischen Reiter

 USA 1961

The Four Horsemen of the Apocalypse

Drama, Kriegsfilm / Antikriegsfilm 153 min.
6.70
film.at poster

Ein wohlhabender argentinischer Maler und Lebemann verliebt sich im deutsch besetzten Paris in eine Französin, der zuliebe er der Résistance beitritt.

Ein wohlhabender argentinischer Maler und Lebemann verliebt sich im deutsch besetzten Paris in eine Französin, der zuliebe er der Résistance beitritt, ohne ihr davon zu erzählen. Er erhält einen Geheimauftrag, der ihn zwingt, seinen eigenen - auf deutscher Seite kämpfenden - Vetter in einen Hinterhalt zu locken.

Details

Glenn Ford, Charles Boyer, Ingrid Thulin, Paul Lukas, Karlheinz Böhm, u.a.
Vincente Minnelli

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Krieg, Tod, Hunger, Krankheit
    Auch wenn jeder der 4 Reiter eine ganz spezielle Bedeutung hat, allen gemeinsam ist Krieg und Tod. Mehrmals wird auf diese apokalyptischen Gestalten verbal und optisch Bezug genommen. Das ist für 1962 gar nicht mal so schlecht gemacht. Die langen Dialoge und die historischen Originalaufnahmen mit Rotfilter bieten zudem einen Cocktail von wichtigen Namen und Orten von vor und während des 2. Weltkrieges, und verbürgen so Authentizität. Trotz einer gewissen zähen Langatmigkeit (über 2 Stunden) kommt hin und wieder vor allem gegen Ende Spannung auf. Nicht nur wegen der echt tragischen Liebesgeschichte, die etwas angestaubt wirkt, sondern auch wegen der damit verbundenen überraschenden Wendungen. Hierher gehört auch die SS-Figur die Karlheinz Böhm verkörpert. Sein Versuch das Sissi-Image loszuwerden gelingt nur scheinbar. Dabei ist er eigentlich eine weitere tragische Figur, die zwischen Familienehre und Nationalsozialismus hin und herschwanken müsste. Der Schluss kann missverständlich sein: da kommen nicht die vier apokalyptischen Reiter, sondern die zwei westlichen Alliierten.