Dokumentarfilme 1

 1927
Dokumentation 
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- BLUTMAI 1929 aka DER 1. MAI 1929 IN BERLIN / BERLIN AM 1. MAI 1929 / KAMPFMAI 1929 (D 1929), 8 Minuten

Der Berliner sozialdemokratische Polizeipräsident Zörgiebel verbietet 1929 die traditionelle 1.-Mai-Demonstration der KPD. In der Reichshauptstadt herrscht Ausnahmezustand. Es kommt zu blutigen Straßenschlachten zwischen aufmarschierenden Kommunisten und der Staatsmacht. Teils von Dächern, teils aus Häusern und Zügen filmen Arbeiter unter Lebensgefahr mit Handkameras, wie die Polizei Demonstranten und Passanten zusammenschlägt und verhaftet, Tote und Schwerverwundete einsammelt. Auf den Beerdigungen von Opfern halten Wilhelm Pieck und Ernst Thälmann Ansprachen. (Ulrich Döge)

- FRÖHLICHE PFALZ (D 1928), 9 Minuten

Unterhaltsam belehrender Kulturfilm über die Pfalz, deren Bewohner und ihre Lebensweise. Er diente als Beiprogramm zu einem abendfüllenden Spiel- oder Dokumentarfilm, den ein Kinobesitzer vermutlich vom selben Verleiher erhielt: der Prometheus. Dass Kamera und Schnitt in den Händen Piel Jutzis lagen, ist anzunehmen. Sicher ist seine Regie.

- DIE TODESZECHE (D 1930), 10 Minuten

Bericht vom Grubenunglück bei Neurode in Schlesien (heute Nowa Ruda in Polen) am 9.7.1930, bei dem ca. 150 Bergmänner ums Leben kamen. (ud)

DIE ROTE FRONT MARSCHIERT (D 1927), 34 Minuten

»Der Film fängt sehr hoffnungsvoll an, mit Granattrichtern, Minenexplosionen, Gevatter Tod im Stahlhelm, interessantem statistischen Material, aber er wird sehr bald das, was der Titel verspricht: Der Frontkämpferbund marschiert und marschiert. In die Bürgerquartiere, mit Musik auf die Höfe, die Treppen hinauf zu Frau Piesecke. [...] Wir wollen überhaupt keine Politik im Kino. Wenigstens keine so faustdicke.« (Film-Kurier, Nr. 172, 23.7.1927)

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Phil Jutzi

Kritiken

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