Edie & Thea: A Very Long Engagement

 USA 2009
Drama, Dokumentation 61 min.
7.90
Edie & Thea: A Very Long Engagement

Doku über ein lesbisches Paar aus Kanada, das nach 42jähriger Partnerschaft im Jahr 2007 endlich heiraten konnte.

New York 1965. Zwei Collegeabsolventinnen mit sehr unterschiedlichem jüdischen Background - Thea, aus Holland emigrierte Unternehmerstochter,
und Edie, in Philadelphia aufgewachsenes Ostküstengirl, lernen einander in der halböffentlichen Lesbenszene des West Village kennen. Bei Privatpartys und in schummrigen Mafiabars traf frau sich und behielt dort zur Sicherheit gleich den Mantel an, denn Razzien gehörten zum Alltag in der Prä-Stonewall-Ära. Schon am ersten Abend wird klar: Edie und Thea verbindet etwas Außergewöhnliches, und dieses Band wird 42 Jahre nicht reißen, auch wenn die Familien der beiden davon alles andere als begeistert waren. "Bei unserem ersten Treffen haben wir so lange getanzt, dass Edie danach Löcher in ihrer Strumpfhose hatte." Als Individuen machen sie Karriere: Edie als eine der ersten leitenden Computersystemanalystinnen und -programmiererinnen bei IBM, Thea als Psychotherapeutin mit eigener Praxis. Als Paar kämpfen sie 'out and proud' für 'gay rights' und das Recht zu heiraten.

Für heterosexuelle Paare steht die Hochzeit oftmals am Anfang ihres gemeinsamen Lebens. Edie und Thea hingegen sind bereits seit 42 Jahren ein Paar, als sie sich 2007 in Kanada das Jawort geben. ... Edie & Thea ist die wahre Geschichte zweier außergewöhnlicher Frauen. Mit Fotos, privaten Videos und Interviews gelingt den Regisseurinnen (The Brandon Teena Story, 1999) ein berührendes, manchmal auch zwiespältiges Porträt. Es ist auch ein Dokument der vergangenen vier Jahrzehnte, da sich das Paar ein Leben lang für die eigene Liebe wie auch für die gesellschaftliche Anerkennung lesbisch/schwuler Lebensgemeinschaften eingesetzt hat. (queerfilm Festival Bremen 2010)

Edie & Thea ist eine der schönsten Liebesgeschichten über zwei Frauen, die immer wussten, dass sie füreinander bestimmt sind. Der Film schafft es, dem Publikum das Gefühl zu geben, es sei Teil einer privaten und intimen Diashow, die gleichermaßen heiter stimmt, wie zu Tränen rührt. (Lesbisch-schwules Filmfest Hannover 2010)

42 Jahre sind Edie und Thea schon ein Paar, als sie in Kanada heiraten. Sie schauen sich die Bilder ihres gemeinsamen Lebens an und erinnern sich an den Moment ihres Kennenlernens. Ihre Geschichte beginnt in den frühen 1960ern, vor Stonewall. (...) Es ist die Zeit der geheimen Bars, Privatpartys und der Angst vor Entdeckung.
Susan Muska und Gréta Ólafsdóttir, die 1998 mit ihrem Dokumentarfilm The Brandon Teena Story Aufsehen erregten, erzählen wieder eine wahre Geschichte (...). Den Regisseurinnen gelingt ein atmosphärisch bebildertes Porträt eines Paares, das ein Leben lang sowohl für die eigene Liebe als auch für die gesellschaftliche Anerkennung lesbisch/schwuler Lebens- und Liebesgemeinschaften gekämpft hat. (Int. Frauenfilmfestival Dortmund-Köln 2010)

Details

Edie Windsor, Thea Spyer
Susan Muska, Gréta Ólafsdóttir
Karl Henry
Susan Muska und Gréta Ólafsdóttir.

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