Eierdiebe

 D 2002
Tragikomödie 87 min.
7.20
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Mit vielen durchaus kurios-witzigen Einlagen behandelt Regisseur Robert Schwentke ("Tattoo") ein überaus ernstes und tragisches Thema recht gelassen.

Der grotesk-komische Albtraum des Überfliegers Martin, dessen Leben sich bisher um sein Studium in den USA drehte, beginnt während eines Ferienaufenthalts bei seinen Eltern in Berlin: Martin bricht am Geburtstag seines Vaters zusammen. Die Diagnose: Hodenkrebs.
Nachdem sofort ein Hoden entfernt wurde, wollen die Ärzte ihn von einer Totaloperation überzeugen. Martin verspürt wenig Neigung, sich kastrieren zu lassen, und beginnt stattdessen eine langwierige und schmerzhafte Chemotherapie. Schicksalsgenossen im Krankenzimmer sind Nickel und Harry. Alle drei sind ein bisschen in Susanne verliebt, die sich lieber bei den Jungs als in der Frauenabteilung aufhält.

Martin lernt schnell, dass die üble Lage nur mit pechschwarzem Humor zu ertragen ist. Gemeinsam mit Harry, Nickel und Susanne macht er sich auf die Suche nach dem verlorenen Ei. Bevor sie das Ziel erreichen, müssen sie sich auf dem Weg zur Pathologie durch ein Labyrinth von unterirdischen Gängen durchschlagen. Die Mission ist erfolgreich - feierlich beerdigen sie Martins "gestohlenen" Hoden. Martin verlässt mit neuem Lebensmut das Krankenhaus.

Details

Wotan Wilke Möhring, Janek Rieke, Antoine Monot Jr., Julia Hummer, Alexander Beyer, Marie Gruber, u.a.
Robert Schwentke

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