Ein Schwarz-Weiß-Porträt der Dichterin Marina Zwetajewa, die aus dem Fenster schaut.

Ein Kind der Großstadt

Ditya bolshogo goroda Rußland , 1914

Das Alltagsdrama erzählt die Geschichte der Näherin Maneèka, die in einer Werkstätte ausgebeutet wird und von einem besseren Leben in Luxus träumt.

Ein Schwarz-Weiß-Porträt der Dichterin Marina Zwetajewa, die aus dem Fenster schaut.
Min. 32
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Der noch vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs gedrehte Streifen stammt aus Bauers früher Schaffensperiode. Das Alltagsdrama erzählt die Geschichte der Näherin Maneèka, die in einer Werkstätte ausgebeutet wird und von einem besseren Leben in Luxus träumt. Seit ihrer Kindheit lebt sie in erbärmlichen Verhältnissen, umgeben von einer Atmosphäre voller Lügen und fragwürdigem Streben nach falschem Glanz. Von dieser Umwelt hart gemacht, schafft sie es, ihren Traum zu realisieren. Die zeitgenössische Kritik hebt vor allem die schauspielerische Leistung Jelena Smirnowas in der Hauptrolle und die perfekte Choreografie der Tänze hervor, die von Emma Bauer im Stile der englischen Tänzerin Maud Allan interpretiert werden. Die traditionelle Erzählweise entspricht dem Geist der Zeit. Sie bevorzugt lange und statische Kameraeinstellungen. Bauer legt großen Wert auf die dekorative Ausgestaltung der Szenerien. Die Anfangsszenen sind nicht erhalten. (hp)

(Filmarchiv Austria)

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