Elsa und Fred

 ES/AR 2005
Romanze, Komödie 28.07.2006 108 min.
film.at poster

Elsa & Fred erzählt die Geschichte zweier Menschen, die am Abend ihres Lebens entdecken, dass es nie zu spät ist zu lieben...oder zu träumen.

Elsa, sie behauptet 77 Jahre alt zu sein, träumt seit Jahrzehnten davon, den Moment zu erleben, den Fellini in "La dolce vita" mit Anita Ekberg verfilmt hat. Allerdings sieht sie sich anstelle von Anita Ekberg in die Fontana di Trevi steigen. Jedoch nicht mit Marcello Mastroianni, sondern mit der Liebe ihres Lebens, die so lange auf sich warten ließ.

Alfredo, genannt Fred, ist etwas jünger als Elsa und hat ein Leben lang das gemacht, was von ihm erwartet wurde. Nach dem Tod seiner Frau lässt er sich etwas hängen und von seiner Tochter herumkommandieren. Sie bestimmt, dass er in ein kleineres Appartement einzieht, wo er Elsa begegnet, die ihm gegenüber wohnt. Von diesem Moment an verändert sich sein Leben grundlegend.

Details

Manuel Alexandre, China Zorrilla, Blanca Portillo, Roberto Carnaghi, José Ángel Egido, Gonzalo Urtizberéa
Marcos Carnevale
Juan Carlos Gómez
Marcos Carnevale, Lily Ann Martin, Marcela Guerty
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Sonniger Herbst
    Eine liebevolle Oldie-Romanze mit zwei grandiosen Hauptdarstellern. Wie sich die zwei trotz der nervigen Kinder und dem störenden kleinen Hund kennen und lieben lernen ist überzeugend angelegt. Fred (Manuel Alexandre) ist etwas zurückhaltend und neigt zu hypochondrischen Eskapaden. Elsa (China Zorrilla) ist die aktivere, die voller Lebenslust über ihm hereinbricht. Beider Kinder sind der totale Gegensatz. Sie schreien und streiten sich, die Tochter ist ein egoistischer Drachen und bekommt erst am Ende eine verständnisvolle Wende hin, wenn sie über ihren Vater sagt ‘Er investiert in sein Glück‘. Die komödiantische Seite wird unter anderem bei einem noblen Dinner deutlich, das sie als Zechpreller verlassen nach einem Blick auf die Rechnung ‘das ist ja eine Art bewaffneter Raubüberfall‘.
    Interessant ist die Parallele zu ‘La dolce vita‘. Nach Erwähnung im Dialog und mehrmaligem Auftauchen von Anita Ekbergs Foto (siehe auch die wunderschönen Bilder im Vorspann), ist die Szene im Trevia Brunnen wohl einer der Höhepunkte – zugleich eine Hommage an Fellini. Durch das Auftauchen des Ex-Ehemanns und die Enthüllung von Elsas nett gemeinten Lügengeschichten wird es nochmal spannend.
    Die ernsten Hinweise werden unkommentiert eingestreut, wenn man z. B. Elsa bei der Dialyse sieht. Ebenso ist es mit dem überraschenden Ende. Hier wird der sentimentale Schmalztopf vermieden. Fred hat lächelnd das letzte Wort an Elsa Grab ‘Du Schwindlerin.‘ Rührend amüsant, wohltuend ehrlich.

  • wahrlich junge Liebe
    So jung wie die beiden muss man erst als junger Mensch sein!! Ein einfach entzückender Film und sehr empfehlenswert eben auch für Junge.