Es gibt immer ein Morgen

 USA 1956

There's Always Tomorrow

Drama 84 min.
7.70
film.at poster

Spielzeugfabrikant Clifford Groves fühlt sich von seiner Familie missverstanden und findet Gehör bei einer früheren Bekannten.

Ein Roboter rahmt den Film: Rex, The Walkie-Talkie Robot Man, ist die Erfindung eines erfolgreichen Spielzeugherstellers und unglücklichen Familienoberhaupts, gespielt von Fred MacMurray. Ein ambivalenter Angsthase, der noch einmal vom größeren Glück zu träumen wagt, als eine alte Flamme (Barbara Stanwyck) wieder auftaucht. Aber das kurze Zwischenspiel jenseits des repräsentativen Familiengefängnisses - der Wohnsitz ist ein expressionistischer Alptraum, eine klaustrophobische Anhäufung von Möbeln und Treppengeländern, die jede Kommunikation abzuschneiden drohen - findet ein ironisches Ende.

Die Geliebte beschließt, dass das Familienglück des Protagonisten wichtiger ist und geht. Der Mann, der für Spielsachen lebt, ist zu spät aufgewachsen und bleibt mit Rex zurück. Beide sind dazu verurteilt, weiterzulaufen, bis sie den Geist aufgeben. Sirk: "In einer Tragödie stirbt der Held und wird so gleichzeitig vor der Mühsal des Lebens befreit. Aber im Melodram lebt er weiter - ein unglückliches Happy-End." (Christoph Huber)

Details

Barbara Stanwyck, Fred MacMurray, Joan Bennett
Douglas Sirk
Heinz Roemheld, Herman Stein
Russell Metty
Bernard C. Schoenfeld nach einem Roman von ­Ursula Parrott

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