Fanny

 F 1932
Drama, Komödie 140 min.
7.60
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Der Nachfolgefilm zu Marius basiert erneut auf einem Theaterstück von Marcel Pagnol und versammelt teilweise dieselben Schauspieler. Pagnol, auf der Suche nach Kino-Autonomie, produziert den Film selbst und gibt die Regie in neue Hände. Im Gegensatz zum ersten Film konzentriert sich dieser nun auf Fanny, die - von Marius schwanger - in Marseille zurückgeblieben ist und mit Panisse, einem Freund von Marius' Vater, verheiratet wird. Zum dramatischen Höhepunkt kommt es, als Marius von seiner Seefahrt zurückkehrt. Fanny greift die Linien von Alexander Kordas Vorgänger auf, geht aber filmisch darüber hinaus: Marc Allégret erweitert wirkungsvoll den Stadtraum Marseille und löst den Exotismus durch die provenzalisch-katholische Familienmoral ab. Neben komödiantischen Elementen setzt er viel stärker auf Sozialrealismus. Dem Film wird mit etwas Abstand ein dritter Teil, César, folgen, der direkt fürs Kino geschrieben und von Pagnol selbst inszeniert wird. (D.W. - Filmmuseum)

Details

Raimu, Pierre Fresnay, Fernand Charpin
Marc Allégret
Vincent Scotto
Nicolas Toporkoff
Marcel Pagnol

Kritiken

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