Fightgirl Ayse

 DK 2007
Drama, Action 97 min.
6.60
Fightgirl Ayse

Wiewohl ihre türkischen Eltern sie bereits als Medizinerin sehen, fängt Ayse mit professionellem Training in einer Kung-Fu-Schule an.

Ayse ist 17 Jahre alt und Türkin. Zusammen mit ihren vor vielen Jahren nach Dänemark eingewanderten Eltern, dem älteren Bruder und der jüngeren Schwester lebt sie in Kopenhagen. Ayse soll später einmal wie ihr Bruder Medizin studieren, doch ihre schulischen Leistungen sind nicht sonderlich gut und sie hat Probleme, ihren Abschluss auf dem Gymnasium zu machen. Stattdessen trainiert sie schon seit drei Jahren in einer Mädchengruppe nach der Schule Kung Fu. Von einer Mitschülerin provoziert, verliert Ayse die Beherrschung und muss das Team verlassen. Die Trainerin würdigt allerdings ihr Talent und rät ihr, es einmal in einem professionellen Team zu versuchen. Ayse könnte für Wettkämpfe ausgebildet werden, muss dort aber zusammen mit Männern trainieren und auch gegen sie kämpfen.

Ayse weiß, dass sie für ein solches Team niemals die Zustimmung ihres Vaters bekommen würde. Daher belügt sie ihn und die ganze Familie und setzt ihr Training heimlich fort...

Details

Semra Turan, Nima Nabipour, Cyron Bjorn Melville, Molly Blixt Egelind
Natasha Arthy
Frithjof Toksvig
Sebastian Winterø
Natasha Arthy, Nikolaj Arcel

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Türkisch und nett - Teil 1
    Anfangs stand ja im Titel Fighter, ich glaube ich habe da kurz weg gesehen, nicht Fightgirl Ayse. Ja da kam dann gleich die Frau im Bild, die ist auf der Schule oder so, sieht aus wie ein Mann weil sie sich eben männlich und selbstbewusst bewegt. Dann sieht man sie wie sie Karate macht, ein bisschen Wing Chun, und ganz wenig vom Kickboxen. Ich glaube es zumindest. Dann die ganzen Namen ich kenne keinen. Lauter Laien für mich. Die gräßliche Düddel mein Ohr zu Musik. Dann schlägt sie auf einen Mistkübel ein, dann kommt ein Mann aus dem Haus, ja keine Ahnung ist ne Story wie „Chicko“, einfach lebensecht, so richtig Deutsch ja eh nicht übel, aber irgendwie ging mir das am Nerv, denn von Frauen sah man wenig in dieser Hinsicht, Ong Bak auf Weiblich, ne danke, brauche ich nicht. Frauen die kämpfen, eher ungewöhnlich, Frauensportart, man sah eher mehr Frauen die kochen, Sex haben, Frauen die Volleyball machen, schimpfen, Kinder kriegen, ja irgendwie sieht man da nicht so gerne Frauen harte Sportarten machen. Frauen haben zu weiche Glieder, sind fein, zierlich, denen paßt keine Gewalt.

    Die Regisseurin Natasha Arthy kenne ich nicht, sie hat für den Film auch das Drehbuch geschrieben aber die Regisseurin kennt man vielleicht vom Film „Alt, neu, geliehen & blau“ den auch keine Sau kennt. Übrigens Fighter ist glaube ich der Englische Titel vom Deutschen Film. Eigentlich ist ja der Film in Dänemark gedreht worden, er wirkt nur irgendwie Deutsch, bis auf die Autonummern Tafeln, die Straßen die Geschäfte, die Schrift, die Sprache, das Geld, das Wetter, die Menschen, aber sonst wirkt er sehr deutsch. Steril also, nur wenig zu sehen was irgendwie wie ein US Film ist, also Leichtfüßigkeit, alles geht glatt ne hier ist alles kompliziert und nicht einfach wie in einem guten Deutschen Film halt. Liegt wahrscheinlich daran das Europäische Filme generell alles nicht so einfach nehmen wie die Amis.

    Übrigens die Natasha Tante ist eine vielfach preisgekrönte dänische Regisseurin, Produzentin und Drehbuchautorin. Und ja im Film wird viel Türkisch geredet, das finde ich schon mal gut, ist ja ne schöne Sprache man sieht die Leute haben eine viel normalere Art zu leben und das Leben zu verstehen nicht so kompliziert und verkommen wie sonst alle in Europa. Man merkt die Türken haben eine viel natürlichere Art zu leben, sie sind familiärer und auch nicht so kompliziert, man hat hier keine Sorgen wie – wo ist meine Familie? Wer hat mich gerne, wer hilft mir im Haushalt, ne hier ist alles selbstverständlich. Ein tolles Land irgendwie.

    Ach ja zur Natasha Frau - Ihr Name wird daher sowohl mit Kinderfilmen als auch mit dem Dogma-Film in Verbindung gebracht, da sie unter diesem Label (Dogma # 32) den Film Alt, neu, geliehen und blau publizierte.
    Und in dem Film hat sie übrigens die Choreografie von Xian gao gehabt, der Typ aus dem Spitzen Film „Tiger and Dragon“.

    Die Szene ist nett als Ayse dann in den Shaolin Tempel oder was das ist was ich anfangs glaubte ging, zu trainieren. Übrigens sie sieht türkisch aus, so richtig türkisch, wie eben ein Otto richtig ostfriesisch aussieht mit seinem fliehenden Gesicht, seiner fliehenden Stirn, ja da ist bei dem alles Fliehend, und ayse sieht eben so richtig türkisch aus. Nicht nur vom Aussehen sondern auch vom Wesen her so natürlich.

    Tja, die Hauptdarstellerin Semra Turan spielt in Ihrem Filmdbebut eigentlich recht gut, sondern sie zeigt auch physische Präsenz beim Kung-Fu-Training und den Wettbewerbskämpfen. Das ist ja auch klar, ist Turan diesem Sport schon seit Jahren zugewandt. Außerdem wurde für den Film ein Experte für die Kampfszenen verpflichtet, der den Schauspielern die nötigen Tricks beibrachte.

    Wegen dem Chinesen im Film, Xian Giao heißt der zufällig. Er bereitete die Darsteller nicht nur auf ihre Aufgaben vor der Kamera vor sondern übernahm gleich noch selbst die Rolle des Meisters, der Ayse erst einmal Disziplin und vor allem Pünktlichkeit beibringen muss.

    zu unambitioniert - Teil 2
    Ich habe mir gedacht, he die Szene kenne ich doch aus Jackie Chan Filmen irgendwie, ja da war was in der Küche, ja super Kampf, ich glaube dass ist ne Hommage an dem Film. Der Chinese spielt recht gut, Na Ja ist ja auch ein Kampfprofi. Ich Frage mich immer wie solche Leute leben, die müssen doch kaputte Knöchel und Gelenke haben, durch das ganze Training und abhärten.

    Was mir auch gefallen hat, der Film zeigt wie trist es ist wenn du als Türke auswanderst, der Film wirkt etwas wie ein Dogma Film, ja man sieht die Tristesse, die ständigen Familienzwistigkeiten ein bisschen aus der Sicht eines Türken, ja das finde ich gut, dann die ganzen Plattenbauten. Ich bedauere solche Leute, die in solchen Scheiß Plattenbauten leben müssen. Echt grässlich da gibt es 0 Lebensqualität. Dann ist es auch nett im Film ein bisschen Teeniedrama zu sehen, so was hat man zwar in jedem Film aber in dem Film paßt dass irgendwie besonders zusammen. Denn Ayse ist hart, und die Türkische Familie hat mit Teenie Quatsch so viel am Hut wie A mit Z.

    Nämlich nichts, das ist in dem Film leider etwas daneben gegangen man ist es nicht gewohnt, und wenn ich an den dänischen Film „Adams Äpfel“ denke, ja da ist der Film hier noch meilenweit entfernt von anderen dänischen guten Filmen. Übrigens, Sadi Tekelioglu, PAPA von Aysa, der ist in Wirklichkeit Zeitungsverkäufer, ja und hier sein 1. Auftritt. Der kennt Natasha persönlich, und ja in Dänemark hat man einen Mangel an Türken, was für ein herrliches Land (Ha Ha), muss ich sagen er spielt sehr gut, natürlich und ja wie gesagt, die Europäer sind viel besser beim Filmedrehen und genauer als die Amis.

    Ja ein guter Film aber ich habe mich gelangweilt ein bisschen viele Sachen hat der Film die mir nicht gefielen. Bis auf die Mädchenparty, auf die Ayse gehen muss, ja echt geile Chicks die Türkinnen viel erotischer als so manche Piefke Braut.

    Die Handlung zu letzt:

    Die Schülerin Ayse ist leidenschaftliche Kung Fu - Kämpferin. Ihre türkischen Eltern verlangen gute Noten von ihr, damit sie ebenfalls Medizinerin wird, wie ihr Bruder Ali. Aber die Schule interessiert Ayse wenig. Heimlich fängt sie in einer professionellen Kung Fu Schule an zu trainieren. Dort trifft sie Emil, der sie unterstützt und ihr hilft, bei den Klubmeisterschaften teilzunehmen. Sie verlieben sich ineinander. Doch bald findet sich Ayse mit den knallharten Regeln ihres Lebens und ihrer türkischen Kultur konfrontiert, die nicht so einfach zu meistern sind wie die Regeln des Kung Fu. Nun muss sie sich entscheiden, wer sie ist und was sie möchte

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