Molly Blixt Egelind

Wiewohl ihre türkischen Eltern sie bereits als Medizinerin sehen, fängt Ayse mit professionellem Training in einer Kung-Fu-Schule an.

Sozialarbeiterin Nete steht mit beiden Beinen im Leben und tröstet mit Willensstärke und Engagement ihren Mann, den erfolglosen Schriftsteller, über manche Schaffenskrise hinweg. Dann jedoch schlägt das Schicksal zu: Mit einer Diagnose, die ihm nur noch wenige Wochen Lebenserwartung einräumt, zieht Netes tyrannischer, verbitterter Vater in den Haushalt. Als aus Wochen Monate werden, sucht sich ihr Mann eine Geliebte. Während Netes Versuche, den Vater mit ihrem schwulen Bruder zu versöhnen, gnadenlos scheitern, beginnt auch noch die Teenagertochter zu rebellieren...

Dänemark in den 1950er Jahren: Aufgrund des Mangels an ausgebildetem Fachpersonal werden nun auch Männer als „Krankenschwestern“, sprich Krankenpflegern, ausgebildet. Die ersten Pioniere auf diesem Gebiet sehen sich einer ganzen Reihe von Problemen gegenüber: von festgefahrenen Strukturen bis zu sexistischen Vorurteilen. (Text: JN)