Fighting Elegy

 J 1966

Kenka erejii

Drama, Komödie, Action 86 min.
7.40
Fighting Elegy

Japan, Mitte der 1930er Jahre: Kiroku weiß nicht, wohin mit den Hormonen. Seine Desiderata ­Michiko sieht der Schuljunge als eine Heilige, wie Jeanne D’Arc - katholisch, unerreichbar, fern und fremd. Wie viel einfacher ist es doch, einem anderen die Fresse blutig zu schlagen! So kapriziert sich Kiroku aufs Kämpfen: Statt um Michiko zu werben, schließt er sich einer Bande an, die sich mit ähnlichen Haufen anderer Organisationen prügelt. Der sich aufs ­Wesentliche beschränkende Entwicklungsroman eines Faschisten: Jugendliche Unrast wird politisch aufgeladen, kanalisiert, instrumentalisiert - am Ende steht der Tod, nach dem sich zu sehnen man ­gelernt hat. Damit auch niemand Zweifel hegen möge, worum es Suzuki in seinem politisch explizitesten Werk geht, wird am Ende eine historische ­Figur eingeführt: der ultranationalistische ­Philo­soph Kita Ikki, dessen Worte Kiroku den Weg weisen - in den Untergang. (R.H. - Filmmuseum)

Details

Takahashi Hideki, Asano Junko, Kawazu Yūsuke, Onda Seijirō
Suzuki Seijun
Yamamoto Takeharu
Hagiwara Kenji
Shindō Kaneto nach dem Roman von Suzuki Takashi

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