Gordos - Die Gewichtigen

 Spanien 2009
Komödie 12.08.2011 ab 12 110 min.
6.60
Gordos - Die Gewichtigen

"Gordos" ist Pizza, Eiscreme, Schokolade, Süßigkeiten, Kalorien - viele viele Kalorien. Es ist auch Schuld, Verlangen, Furcht, Hoffnung, Träume, Sex, Familie, Liebe. Es ist eine Komödie, ein Drama, eine Sammlung von Gegensätzen. Es ist das Leben!

GORDOS ist ein komödiantisches Drama. Fünf Geschichten, die vom Übergewicht im Alltag handeln: Treffpunkt ist eine Gruppentherapie. Ein Ort, an den die Menschen nicht gehen, um ihr Gewicht zu verlieren, sondern um herauszufinden, warum sie zugenommen haben. Sie wollen erkunden, warum sie ihre Körper nicht mögen. Ihr Gewicht ist nicht das Entscheidende, ihre Körper sind nicht das Entscheidende. Das Übergewicht ist eine Metapher, um über Dinge zu sprechen, die wir jeden Tag runterschlucken und die in uns wachsen. Dinge, die wir nur schwer ausdrücken oder akzeptieren können und denen wir uns schon gar nicht stellen.

Details

Antonio de la Torre, Roberto Enríquez, Verónica Sánchez, Raúl Arévalo
Daniel Sánchez Arévalo
Pascal Gaigne
Juan Carlos Gómez
Daniel Sánchez Arévalo
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ab 12

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Dicken und der Sex
    Der Originaltitel drückt es direkter aus ’Die Dicken’. In dieser Groteske steht eine Therapiegruppe im Mittelpunkt, deren Ziel es ist abzunehmen (’Kilo Away!’). Die einzigen Aspekte der Gewichtsreduktion sind allerdings nur die Auswirkungen auf das Sexualleben der Teilnehmer. Die sind recht kunterbunt ausgewählt und bieten somit ausgiebigen Raum für Komik in Wort und Bild: z.B. ein religiöser Fundamentalist vor der Eheschließung, ein Schwuler von Frauen verfolgter oder ein Polizeibeamter mit zweifelhafter Vaterschaft. Bei allen Probanten gibt es Partnerprobleme - auch beim Therapeuten selber. Nach viel nackter Haut und ebenso vielen Liebesabenteuern verlaufen sich die diversen Schwierigkeiten in der Eintönigkeit der Wiederholungen. Wer mit wem? Aus Spaß an der Freud oder von Amts wegen?! So geht auf Dauer viel an Witz verloren, trotz überraschender Wendungen und einem Parallelschnitt von Zeugung und Geburt (Sic!) Tränenreiche Szenen folgen welchen mit Pathos, Albernheiten wechseln sich mit allgemeiner Menschlichkeit ab oder die fette Proll-Family provoziert durch diffamierende Beschimpfungen. Die skurrile Spirale dreht sich dann in Richtung Dialog mit einem Toten und eine Gesangseinlage am Sarg des Ehemanns. Man verfolgt das alles, weil die Schauspieler total überzeugen und gegen die aufkommende Langeweile erfolgreich anspielen.