Grace is Gone

 USA 2007
Drama 28.11.2008 85 min.
6.80
Grace is Gone

Als John Cusack vom Tod seiner Frau erfährt, bringt er es zunächst nicht übers Herz, den gemeinsamen Töchtern die Wahrheit zu sagen und unternimmt mit ihnen eine Reise quer durch die USA.

Stan Phillips (John Cusack) Frau Grace ist als Sergeant in der amerikanischen Armee im Irak stationiert. Als Stan die Nachricht von ihrem Tod überbracht wird, bringt er es zunächst nicht übers Herz, den gemeinsamen Töchtern Heidi (Shélan O'Keefe) und Dawn (Gracie Bednarczyk) die Wahrheit zu sagen. Stattdessen unternimmt er mit ihnen eine Reise quer durch die Vereinigten Staaten zum Freizeitpark "Enchanted Gardens". Während sich die Familie unterwegs zum ersten Mal richtig kennenlernt, sucht Stan nach einem Weg, seinen Töchtern die Nachricht vom Tod ihrer Mutter beizubringen.

Mit seinem bewegenden Debütfilm GRACE IS GONE erzählt der Regisseur und Drehbuchautor James C. Strouse ("Lonesome Jim") einfühlsam vom Umgang mit Verlust und Trauer einer Familie im Kontext des Irakkriegs und seinen Auswirkungen. Sein Film wurde 2007 unter anderem mit dem Publikumspreis sowie dem Preis für das beste Drehbuch auf dem Sundance Festival und dem Critics Award auf dem Filmfest Deauville ausgezeichnet. Neben einem herausragenden John Cusack ("Zimmer 1408", "Being John Malkovich", "Identität"), der zudem als Ko-Produzent auftritt, besticht der Film auch durch einen außergewöhnlichen Soundtrack, der von Clint Eastwood beigesteuert wurde.

Details

John Cusack, Emily Churchill, Rebecca Spence, Jennifer Tyler, Susan Messing u.a.
James C. Strouse
Clint Eastwood
Jean-Louis Bompoint
James C. Strouse
Senator Film Austria GmbH/Thimfilm GmbH

Kritiken

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User Kritiken

  • Von uns gegangen
    Das ist Emotionskino pur. Wie und wann bringt ein Vater seinen Töchtern (8 und 12) bei, dass ihre Mutter von einem Auslandseinsatz nicht mehr zurückkehren wird. Man mag ja von diesem emotionalen Sahnetopf halten was man will, aber eines spricht auf alle Fälle für diesen Film: er thematisiert gekonnt die Tatsache, dass auch Soldatinnen fallen können. Meistens ist nur von den männlichen Helden die Rede.
    Die mitfühlende Einstellung der Zuschauer wird gegen Ende nicht nur mit jeder Menge Tränen gewässert, sondern auch noch optisch mit Balsam und Wohlfühlöl beträufelt, wunderschöne Sonnenuntergänge am Meer etc.
    Die Tatsache, dass Vater John Cusack und die Zuschauer mehr wissen als die beiden Mädchen, lässt das Ganze als ein schwebendes Verfahren erscheinen und weckt Interesse nach dem ’Wie’ und dem ’Wann’. Und auch die Gefühlsausbrüche des Vaters sind überzeugend gesetzt, sowohl seinen Töchtern als auch seinem Bruder gegenüber. Cusack gibt sich mal aufbrausend aggressiv, dann wieder gefühlvoll verletzlich.
    Manchen mag’s rühren vom Thema und der Machart her, wenn man dazu in Stimmung ist.