Grenzland - Eine Reise

 Deutschland 1991
Dokumentation 88 min.
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Eine Reise im deutsch-polnischen Grenzland, die in ihrer Aktualität immer noch nichts eingebüsst hat.

Herbst und Winter 1991, das Frühjahr und schließlich der Sommer im Jahr darauf. Voigt und Mohlsen fahren entlang der Oder/Neiße, entlang der deutsch-polnischen Grenze. Die geteilten Dörfer und Städte am Fluss, das flache Land diesseits und jenseits: Dazwischen ist die Grenze und vor allem sind dort seine Bewohner, deren Leben nun innerhalb der polnischen Marktwirtschaft heftigst umgekrempelt wird. Interviews und Kommentare spiegeln die triste und manchmal ausweglose Situation knapp zwei Jahre nach der Wende wider. Historisch scheinbar unvermeidlich, untersucht der Film die emotionalen Nachwirkungen der Vertreibung der Deutschen durch die Polen nach Ende des Zweiten Weltkrieges.

Eine Reise im Grenzland, die in ihrer Aktualität immer noch nichts eingebüsst hat. Die Dokumentation erntete damals seitens der deutschen Presse den tief verletzten Vorwurf, die deutschen Interviewpartner im drastischen Gegensatz zu den polnischen als schlichtweg ungebildete, dümmliche Idioten darzustellen. (cs) (Filmarchiv Austria)

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Andreas Voigt, Ulrike Mohlsen
Andreas Voigt

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