Mein halbes Leben

 A 2007
Dokumentation 01.01.2009 93 min.
6.70
Mein halbes Leben

Regisseur Marko Doringer hat eine Lebenskrise, aber sonst nicht viel: also macht er sich mit ironisch-analytischem Blick auf die Suche nach dem Sinn des Lebens.

Wenn man es heute mit 30 nicht geschafft hat, ist alles vorbei. Eine Zäsur, die das Leben halbiert. Filmemacher Marko Doringer steckt in einer Lebenskrise. Er entschließt sich, sein eigenes Leben, sowie die Lebensentwürfe der besten Freundinnen und Freunde und der Familienmitglieder zu hinterfragen. Wie schaffen es die anderen? Was treibt sie an? Was ist wichtig? Mit eher lakonischer Ironie analysiert er eine Generation zwischen tradiertem Sicherheitsstreben und Flexibilitätsanforderungen der Leistungsgesellschaft. Sich anpassen oder abtreten? Vielleicht erst einmal ein Fenster öffnen und tief durchatmen.

Details

Katha Harrer, Martin Obermayr, Thomas Berger
Marko Doringer
Kristof Hahn/ Les Hommes Sauvages
Marko Doringer
Marko Doringer
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken


  • Ich habe diesen Filmtitel eben erst entdeckt und könnte mich Schrott lachen.....ich werde genau bei Einführung des Films, 8.10., "30"!
    Na, wenn das mal kein Wink mit dem Zaunpfahl ist! ;-)))


  • Das ist ein unglaublich schöner und gelungener Film, ja. Kann ich nur jedem empfehlen! Ein tiefer Einblick in die Seele.

  • gut, sehr gut
    halbes leben - das klingt nach mid-life crisis. aber die schmerzliche berufs-, aufgaben- und sinnsuche eines 30 jährigen ist wohl eher eine early life crisis. egal: der film ist nicht nur menschen <30 zu empfehlen. und die wenigen zuseher, die sich für (lebens)krisenfest halten, erfreuen sich halt "nur" an der hervorragenden machart. das low budget ist deutlich zu erkenne, stört aber zu keinem zeitpunkt. im gegenteil: es tut wohl, zu sehen, was sich mit gutem buch, guter regie, gutem casting und offensichtlich freudvollem zusammenarbeiten aller beteiligter erreichen lässt.

  • gut, sehr gut
    halbes leben klingt nach mid life crisis, aber die aufgaben-, berufs- und sinnsuche eines 30-jährigen ist vielleicht eher die "early life crisis". egal: der film ist nicht nur menschen <30 zu empfehlen. und die wenigen zuseher, die sich für (lebens)krisenfest halten, erfreuen sich schlicht an der hervorragenden machart. dem film ist ein low budget anzumerken - aber es stört nie. im gegenteil: es tut wohl, zu sehen, was sich mit guter regie, gutem buch, gutem casting und offensichtlich gutem teamwork ohne viel geld erreichen läßt.

  • gut
    es geht um die "early life crisis" eines 30-jährigen. der film ist aber nicht nur menschen <30 zu empfehlen...und auch die - wenigen - zuseher, die krisenfrei durchs leben gingen und überzeugt sind, dass sich das auch in hinkunft nicht ändert, können freude an dem film haben: der ist schlicht gut gemacht. und trotz deutlicher anzeichen einer low budget produktion stört das in keinem moment. im gegenteil: man sieht, was sich mit klugem casting, regie und buch erreichen lässt.

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