Hancock

 USA 2008
Komödie, Fantasy, Action 04.07.2008 ab 12 92 min.
6.40
Hancock

Ein bei der Bevölkerung in Ungnade gefallener Superheld will sein Image mit Hilfe eines PR-Beraters wieder aufbessern und verliebt sich dabei in dessen Frau.

Hancock (WILL SMITH) hat es nicht leicht als Superheld. Wegen seiner unkonventionellen Methoden und nach einigen "Missgeschicken" ist er bei der Bevölkerung nicht mehr sehr beliebt und in Ungnade gefallen. Also heuert er einen PR-Berater (JASON BATEMAN) an, der sein Image wieder auf Vordermann bringen soll. Als sich Hancock auch noch in dessen attraktive Frau Mary (CHARLIZE THERON) verliebt, nimmt das Chaos endgültig seinen Lauf. Denn es stellt sich heraus, dass sie ebenfalls Superkräfte besitzt...

Details

Will Smith, Charlize Theron, Jason Bateman u.a.
Peter Berg
John Powell
Tobias A. Schliessler
Vincent Ngo, Vince Gilligan
Sony Pictures
ab 12

Kritiken

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User Kritiken

  • Etikettenschwindel
    Nach dem Trailer hatte ich mir eine Actionkömodie erwartet, was der Film in der ersten Hälfte auch wunderbar eingehalten hat. Aber diese plötzliche, gefühlsduselige, an den Haaren herbeigezogene zweite Hälfte wirkt wie ein Schlag auf den Kopf. Melodram und Komödie lassen sich in den seltensten Fällen vermischen - hier ist der Versuch gründlich in die Hose gegangen.

  • Gabs lange nicht so cooles, T1
    Vor Monaten habe ich schon das Plakat zum Film bewundert und mir gedacht, he was ist das? Vielleicht spielt Will Smith einen Forscher, so wie er auf dem Foto aussieht. Das Plakat von seinem Kopf war ca. 3 Meter hoch und 1,8 Meter breit, also riesig. Und dann sehe ich den Film und er war doch anders. Ne er hat mir gut gefallen aber zuerst fange ich an mit dem Negativen.

    Negativ:

    1. Der Film dauert nur 95 Minuten, obwohl er mehr Stoff zu bieten hätte.
    2. Die Action hätte mehr sein können.
    3. Der Regisseur ist PETER BERG, und den kenn ich aus dem Film „F.T.W. – Stärker als Haß“ der nicht so gut war.
    4. Wann hat er seinen Wohnwagen auf den Berg gebracht?
    5. Man erfährt nicht wieso er dort oben lebt.
    6. Ich weiß trotzdem nichts über die Ursprungsherkunft von Hancock.
    7. Er war ein Kotzbrocken nicht so gut für Kinder auch wenn er lustig war.
    Will Smith wird so dargestellt dass er sich von heute auf morgen ändert und irgendwie passt das nicht das Konzept, weil es leicht unglaubwürdig aussieht.
    8. Die Schwäche von Hancock im Film ist ein bißchen banal, eigentlich nicht so gut und an einigen Stellen mehr als drehbuchlöchrig ausgeführt - ein großer Fehler, wo der Regisseur es nicht schafft, uns sofort in Hancocks Leben einzuführen, ohne dass wir etwas über ihn, “seine Art”, seine Vorgeschichte oder seinen Werdegang erfahren würden. Was besser hätte sein können.
    9. Für den Film bekam Will Smith 20 Millionen US $ Gage, für „I Robot“ 28 Millionen, für „Bad Boys II“ gar 20 Millionen Fix und 20 % vom gesamten USA Umsatz. Na ja eine Menge hat der schon am Konto, ist es das wert?

    Positiv, cool, echt stark:

    1. Will Smith ist ein Cooler Darsteller
    2. Er ist lustig
    3. Er ist ordinär
    4. Er sauft
    5. Er ist nicht gut zu Bösen
    6. Er sagt immer seine Meinung
    7. Er haßt das Wort Arschloch
    8. Er spielt den Film sehr souverän
    9. Er hat gute Aussagen
    10. Er hat witzige Aussagen
    11. In Comicbänden wird doch jede Art von Menschlichkeit oder Bösartigkeit als Persiflage gezeichnet, oder dient dazu die Menschen besser zu verstehen allerdings gab es noch nie so was wie einen Antihelden, der so ein Prolet ist und trotzdem so fantastisch wirkt.
    12. Er hat Ausstrahlungskraft
    13. Charlize Theron im Film ist fantastisch gut aussehend
    14. Er hat eine geheimnisvolle Vergangenheit
    15. Er schert sich um nichts
    16. Er ist der Erste Gefangene der begnadigt wird
    17. Die Verbrecher die er jagt und was er mit denen macht, einfach cool
    18. Er ist der Stadt L.A. sicher an die 40 Millionen – 60 Mille schuldig
    19. Es ist einfach so super, weil der auf die Stadt scheißt
    20. Er ist nicht immer der Gute und er pfeift auf die anderen.
    21. Endlich ein Mensch der seine Superkräfte für andere einsetzt.
    22. Endlich einer der schimpfen kann.
    23. Es sind ca. 600 Anzeigen die Hancock hat, und er scheißt drauf, einfach herrlich.
    24. Er ist geil auf schöne Frauen, dass wirkt im Film gut.
    25. Endlich wieder ein Neger im Film und so super, ein Neger als Superman, einfach herrlich.
    26. Der Film ist am Anfang sehr schnell, echt Top, leider flacht er ab Mitte des Filmes ab und es finden sich keine neuen Ideen, und dass es nicht langweilig wird, da hat man dann die Möglichkeiten im Film den Schwachpunkt des Superhelden zu sehen. Sonst würde es langweilig.
    27. Ich freue mich schon auf einen eventuellen 2. Teil

    Vielleicht mal die Handlung dazwischen?:

    John Hancock ist der etwas andere Superheld. In schnoddrigen Klamotten und mit Schnapsfahne bekämpft er das Verbrechen in den Straßen von Los Angeles – ohne jede Rücksicht auf das Stadtbild. So saust der unglaublich starke, unverwundbare Trinker durch die Luft, durchbricht Hinweisschilder und pflegt bei einer jeden Landung tiefe Spuren im Asphalt zu hinterlassen. Die Polizei ist über die verkaterte Schützenhilfe wenig erfreut und selbst bei den Bürgern hat er ob seiner beleidigenden Art keinen guten Stand.

    Gefiel mir sehr gut - Teil 3
    Gegen Ende wirkt sie etwas lächerlich, am Finale, ja einfach super, etwas brutal, aber einfach super das Finale.

    1 Woche vor US Start ist der Film im Irak auf einer Militärbasis gelaufen, was sicher gut war für die Soldaten die da unten eh alle arm sind. Gut aufgepasst hat man vielleicht man sieht wie Mary ein Macalester College T-Shirt anhat, übrigens der Regisseur war an dem College und graduierte mit Super. Und von der Serie „Roseanne“ spielt David mit, Johnny Galecki, in einer kurzen Szene, der damals der Freund von Darleanne war.

    Leider kann man auch andere Dinge über den Film sagen. Leider ist er nicht immer positiv. Was Hancock in einer gewissen Weise so besonders macht, ist die ungewöhnliche Optik: Der Film wenig Special effects Orgien. Er setzt mehr auf Schauspieler. Natürlich sieht man immer mal wieder beeindruckende Explosionen, Verfolgungsjagden durch die Häuserschluchten etc., aber wichtig für den Eindruck sind nicht hektische Action-Szenen, sondern vielmehr ruhige Ultra-Großaufnahmen der Protagonisten, gerne auch etwas verwackelt und wild herangezoomt. Diese eher dem Independent-Kino abgeschaute Optik ist, verbunden mit dem ansonsten auf Hollywood Hochglanzniveau herausgeputzten Sets und Effekten, eine beeindruckende visuelle Erfahrung. Dazu kommen zur Abwechslung fein orchestrierte Action-Szenen, in denen bombastische Musik, Action in Ultra-Slow Motion oder Fast Forward, und gut dosierte Special Effects den Zuschauer gefangen nehmen. Regisseur Peter Berg hat damit eine sehenswerte Bildsprache gefunden, die mit Sicherheit von kommenden Hollywood-Blockbustern kopiert werden wird. Nicht ganz unbeteiligt daran wird auch Produzent Michael Mann gewesen sein, der schon in den 80ern als Miami Vice Produzent eine stilbildende Serie verantwortet hat.

    Klingt alles kompliziert, ist es aber nicht so sehr, denn der Film setzt einfach andere Maßstäbe indem er Will Smith groß erscheinen lässt, nicht weil er ein großes Ego hat, sondern weil das dem Film gut tut, wenn ich einen Superheldenfilm sehe möchte ich nicht kleine Figuren sehen sondern Große. Leider ist dem Film anzumerken, dass das ihm zugrunde liegende Skript über Jahre in verschiedenen Variationen durch die Filmfirmen gegeistert ist. Zusammenhanglos wird Charlize Theron am Ende, die als Rays Gattin Mary nur unterfordertes Beiwerk bleibt, was ich echt schade finde, denn sie hat das größte Potential von allen. Der Humor zugunsten einer überzogenen Mystifizierung an den Rand gedrängt. Diese zwei ach so verschiedenen Hälften ergeben in der Summe keinen befriedigenden Film und erst recht nicht das gepriesene Blockbuster-Kintopp. Smith und der gelungene Auftakt reißen es raus. Sonst könnte man dem Dilettantismus unterstellen.

    Der Film versucht wohl das Superheldengenre neu zu erfinden, schafft es aber nicht ganz so wie es sein sollte, aber auf alle Fälle erfrischender als ähnliche Filme.

    Ungeniert kriegt er von mir 93 Punkte von 100 Möglichen

    Will Smith ist enfach super,T2
    Im Gegenteil. „Arschloch“ ist die gängigste ihm entgegenbrachte Anrede. Hancock versucht immer mehr das Böse zu besiegen und Unfälle zu beseitigen, aber leider will dass die Meute nicht. Kein Wunder, schließlich geht bei Hancocks Aktionen oft mehr zu Bruch als er eigentlich retten wollte.

    "Komm, sieh es doch ein, sie hassen dich", bringt es Ray Embrey (Jason Bateman) auf den Punkt. Embrey ist PR-Manager, doch ebenso wie Hancock gerade in einer mächtigen Karriere-Flaute - und im abgehalfterten Hero sieht er die einmalige Chance auf ein Comeback: Embrey möchte Hancocks ramponiertes Image wieder auf Vordermann bringen. Das ist nämlich dringend nötig - denn nicht nur könnte die Stadt Los Angeles einen lupenreinen Superhelden als Attraktion durchaus brauchen, auch Hancock bleibt, nachdem ihm wegen seiner Eskapaden schon eine Haftstrafe droht, nicht viel anderes übrig, als ein freundliches Gesicht aufzusetzen und mitzuspielen. Hancock allerdings zeigt sich erst mal beratungsresistent, er hat überhaupt keine Lust auf Embreys Lektionen. Das ändert sich jedoch schlagartig, als er Mrs. Embrey kennen lernt: Mary (Charlize Theron) ist ebenso sexy wie selbstbewusst, eine echte Traumfrau - nur gegenüber Hancock wird sie seltsam stachelig. Irgend etwas ist da zwischen den beiden, auch wenn der notorische Schürzenjäger Hancock sich erst mal nicht erklären kann, was: Liebe auf den ersten Blick sieht auf jeden Fall ganz anders aus.

    Nun, so wie der PR-Agent Ray (Jason Bateman) im Film bemüht ist, Hancocks Bild in der Öffentlichkeit gerade zu rücken, wollen wir hier auch einmal einen Imagewechsel versuchen. Hancock, der Film, ist besser als sein Ruf.

    Interessant vielleicht?:

    Seit einem Jahrzehnt existierte das Skript zu Hancock, welches damals noch Tonight, He Comes hieß und von Vincent Ngo verfasst wurde. Auch die Geschichte war damals noch eine andere, erzählte sie doch von einem 12jährigen Jungen, der eines Nachts Besuch von einem gescheiterten Superhelden erhält. Ngos Skript begeisterte damals Tony Scott und wurde später von Vince Gilligan, langjähriger Autor der Fernsehserie „Akte X“ umgeschrieben. Zeitweilig waren Michael Mann und Jonathan Mostow als Regisseure im Gespräch, am Ende blieben sie als ausführende Produzenten an Bord. Letztlich wurde etwas Drama aus dem Drehbuch herausgenommen, der Titel dementsprechend geändert und nach der Hauptfigur benannt. Diese heißt John Hancock, scheinbar nach dem dritten Präsidenten des Kontinentalkongresses und erste Unterzeichners der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung benannt. Jene Unterschrift wurde so säuberlich verfasst, dass der Name „John Hancock“ in Amerika sinnbildlich für eine Unterschrift steht. Wieso Hancock allerdings heißt, wie er heißt, wird im Film nicht geklärt. Gerade mal wegen der Kinokarte zum Film „Frankenstein“ die er damals hatte, wo der Name Hancock draufstand, John Hancock, den Namen nahm er an, aber sonst ist nichts rauszufinden.

    Was mir am Film gefallen hat ist die Kamera, die ist sehr gut, die wirkt gar nicht aufdringlich, sie ist immer am wichtigsten dabei, manchmal aber scheint sie auch wegzuschwenken, ist nie unabsichtlich bei was dabei was nicht im Film gezeigt werden sollte, und man merkt, hier ist großes handwerkliches Geschick dabei. Die Musik im Film, aus dem Bereich Hip Hop passt zu den Szenen, ist etwas schwerer, aber passt. Und ich finde Will Smith sowieso gut. Er kann echt alles spielen. Er macht dass alles so als würde er sich nicht anstrengen, keine Ahnung wie er da zaubert. Seine älteren Filme sind nicht alle gut, die letzten Filme fand ich alle fantastisch.

    Der große Einfluss verschiedener Stilrichtungen im Film tut nicht immer gut, wenn er fliegt sieht das oft blöde aus aber witzig, der Kondensstreifen hinter seinen Füßen, dass ist nicht möglich, Charlize Theron hat auf alle Fälle die bessere Charakter Rolle, man nimmt Ihr teilweise Ihre Rolle ab,

  • save will smith!
    Noch nicht gesehen - aber was ist zur Zeit los mit Scientologen in Filmen als Superhelden?

    Will Smith - Hancock
    John Travolta - Bolt
    Jason Lee - Underdog

    Neue Werbestrategie? In der Endstufe von Scientology soll man ja angeblich Superkräfte bekommen ;)

  • besser als erwartet
    leiwander Film, das etwas andere Superhelden-Movie. Amüsant und unterhaltsam. Nicht NUR auf SFX, sondern auch auf eine Story aufgebaut, auch wenn Fragen offen bleiben. Und zum Schluss gabs sogar Applaus im Kino, ist auch selten.......

    Re:besser als erwartet
    Cooler Film,hätte ich mir nicht erwartet,auch bei mir gab es Applaus,Sehr empfehlenswert