Haus der Spiele

 USA 1987

House of Games

Thriller, Krimi 102 min.
7.30
Haus der Spiele

Eine Psychologin verstrickt sich immer tiefer in das rigorose Spiel um Macht, Vertrauen und Betrug.

Margaret Ford ist eine erfolgreiche Psychologin, doch privat verläuft ihr Leben eher glücklos. Bei dem Versuch, einem ihrer Patienten zu helfen, gerät sie zufällig in ein "Haus der Spiele" und damit in die Welt professioneller Spieler und Betrüger. Besonders der kunstfertige Profispieler Mike imponiert Margaret. Sie verstrickt sich immer tiefer in das rigorose Spiel um Macht, Vertrauen und Betrug, bis sie viel zu spät erkennt, dass sie selbst zum Opfer geworden ist.

Details

Lindsay Crouse, Joe Mantegna, Mike Nussbaum, Lilia Skala, J. T. Walsh, Willo Hausman u.a.
David Mamet
Alaric Jans
Juan Ruiz Anchía
David Mamet

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Rache ist weiblich
    In der ersten Hälfte des Films werden sowohl die Zuschauer als auch die Protagonistin Margaret (Lindsay Crouse) hinters Licht geführt. Angeregt von einem ihrer Klienten macht die Therapeutin einen ’Ausflug’ ins Zockermilieu. Hier beobachtet sie die Kleinganoven bei ihren Trixereien beim Kartenspiel und in anderen Situationen. Mike (Joe Mantegna) fällt sie besonders auf. Ein liebloses Schäferstündchen folgt. Der Sex ist cool und nicht zu sehen. Joe transportiert einen Geldkoffer von der Mafia und es gibt sogar einen Toten. Dann durchschaut Margaret ihren Joe und seine Kumpane. Eine lange, stille Phase der Besinnung folgt. Die Therapeutin wird zum Racheengel und dreht den Spieß um, als sie den Fake erkennt.
    Leidlich spannend geht’s weiter, weil Joe nicht weiß, dass sie weiß. Emotionen bleiben außen vor. Die androgyne Margaret ist zwar glaubhaft aber distanziert. So nimmt man ihre Racheaktion lediglich zur Kenntnis. Die Idee ist nicht schlecht, auch wenn es gelegentlich mit der Logik hapert. Lediglich von Margarets Konsequenz ist man etwas überrascht.
    Als Ehrenrettung kann man außer dem Alter noch den klaren Aufbau erwähnen, vor allem der längere, wortlose Mitteltrakt als Dreh- und Angelpunkt ist gelungen. Ebenso die kleine Nebenrolle von Margarets Mutter Lilia Skala. Die alte Dame bringt noch etwas Leben in das durchgestylte Ambiente. Mittelprächtig. Man bleibt auf seinem Hocker ruhig sitzen.