Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

 D/GB 2014

Hector and the Search for Happiness

Abenteuer, Tragikomödie 22.08.2014 120 min.
6.90
Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Ein etwas langweiliger Psychiater (Simon Pegg) verlässt
seinen routinierten Alltagstrott und geht auf Studienreise, um herauszufinden, was Menschen glücklich macht.

Der leicht exzentrische, dafür aber liebenswerte Psychiater Hector (Simon Pegg) hat kein leichtes Leben. Trotz größter Bemühungen von seiner Seite werden seine Patienten einfach nicht glücklich. Als er das eines Tages nicht mehr ertragen kann, beschließt er, seinen Rucksack zu packen und auf die Suche nach dem wahren Glück zu gehen. Oder gibt es so etwas überhaupt und wenn ja, vielleicht sogar für ihn selbst? Ausgerüstet mit einer Menge Mut und geradezu kindlicher Neugier stürzt sich Hector in das Abenteuer und verlässt London. Seine weite, gefährliche, aber vor allem lustige Reise führt ihn dabei um den ganzen Erdball und hält neben vielen interessanten Reisebekanntschaften auch einige Antworten für seine drängenden Fragen bereit.

Details

Simon Pegg, Rosamund Pike, Toni Collette, Stellan Skarsgard, Jean Reno
Peter Chelsom
Dan Mangan
Kolja Brandt
Maria von Heland
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Einfach mal fragen ...
    Hector überrascht seine Frau mit der Frage: "Bist du glücklich?" Sie erschrickt und vermutet Schlimmes. Was antworten WIR, wenn man uns die Frage stellt? Sind wir glücklich oder suchen wir das Glück? Was verstehen wir darunter überhaupt? Vielleicht stecken wir manchmal auch in den manchmal dunklen Gängen des Alltags und warten auf einen Lichtblick? Hector könnte zufrieden sein, doch glücklich ist er nicht. Die Suche nach dem Glück verschafft ihm dann die Klarheit für alles Weitere. Es ist toll, wie man Spaß, Spannung und Weisheit in EINEM Film unterbringen kann! Simon Pegg begeistert von der ersten bis zur letzten Minute :-) Ein großartiger Film, ein ganz feines Kino-Erlebnis!

  • Glück gefunden ?!
    Die erste Stunde ergeht sich in lärmendem Prollgeschrei mit einem nur ansatzweise ernstzunehmenden Plot. Doch dann - mit der Gewaltszenerie im finstersten Afrika - entwickelt sich ein immer besser werdender Abenteuer- und Liebesfilm auf der Suche nach dem Glück. Wir erhalten viele Versionen, was das denn sei, dieses Glück. (z.B. ist es nicht die Vermeidung von Unglück oder Glück ist, wenn man so geliebt wird, wie man ist). Das tolle an einem durchdachten Drehbuch ist die Tatsache, dass alle drei Gefühlselemente, die später sichtbar gemacht werden, in diesem ersten Teil vorkommen: Angst, Glück, Trauer. Das wird unterstützt durch vier längere Cameos: Stellan Skarsgard als Multimillionär, Jean Reno als Gangsterboss, Toni Collette als Jugendfreundin Hectors (Simon Pegg), die die intellektuelle Aufarbeitung übernimmt und grandios meistert und Christopher Plummer als Professor, der Gemütszustände sichtbar machen kann. Er ist die Krönung von Hectors Suche. Und diese vier sind die Stufen zum gereiften Hector, der am Ende sogar frei nach Goethe weinen darf (‘Die Träne quillt, die Erde hat ihn wieder.‘) Da tropft dann zwar mal ganz kurz ein wenig der Schmalz, aber nur ein wenig, wenn Hector mit Freundin Clara (Rosamund Pike) telefoniert, die die Nutznießerin dieses Erwachsenwerdens ist. Viele kleine, feine Fäden ziehen sich durch die Handlung und gewinnen später erneut an Bedeutung: z.B. ein Foto oder ein Kugelschreiber. Und natürlich der fotogene Mops. Die Szenen mit seinem ersten Auftritt/Abgang erinnert in ihrer Heftigkeit an manchen Bond-Beginn.
    Heiter, spannend, herzerwärmend. Und nachdem man den Film gesehen hat, kann man zumindest erahnen was ‘Glück‘ ist.